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October 16th 2016
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Bei Anlieferung: iPhone 7 durch fremde Apple-ID unbrauchbar

Verfasst von Aaron Baumgärtner  //  7. Oktober 2016 um 15:59 Uhr  //  iPhone  //   //  5 Kommentare

Shortnews: Derzeit finden zahlreiche Kommentare ihren Weg ins Netz, die besagen, dass das neuerworbene iPhone 7 bereits mit einer fremden Apple-ID versehen war. So kann es bei gebrauchter Hardware aus zweiter Hand gut und gerne mal passieren, dass bereits eine fremde Apple-ID vorangemeldet war und diese erst durch die eigene ersetzt werden muss – bei Neuware erwartet man das jedoch nicht.

 

Nachdem das iPhone 7 aus der Verpackung genommen und eingeschaltet wurde, bekommen einige Kunden einen Bildschirm mit der bereits verknüpften Apple-ID angezeigt. Der Aufforderung diese samt Passwort zu bestätigen konnte man als unwissender Kunde natürlich nicht nachkommen – teilweise war sogar Activation Lock aktiv. Neben iPhone 7 Modellen trat dieses Problem auch bei Exemplaren des iPhone 6 und iPhone 6s auf. So berichten Nutzer, dass die fremde Apple-ID teilweise erst nach einem Zurücksetzen des Geräts aufgetaucht sei.

Die betroffenen Kunden wendeten sich direkt an Apple, wo die Verknüpfung mit der fremden Apple-ID entfernt werden konnte, nachdem bewiesen wurde, dass das iPhone legal erworben wurde. In vielen Fällen war die Abmeldung der Apple-ID jedoch nicht erfolgreich – so hilft oft nur ein Austausch des Geräts. Da Apple noch keine Stellung bezogen hat ist noch unklar wie lange das Problem schon besteht und ob es sich bei den Apple-IDs um echte Adressen handelte.

Original-Quelle:
May 19th 2016
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Richtig aufladen: Die Wahrheit hinter den großen Handy-Akku-Mythen

Explodieren Akkus wirklich, wenn man sie über Nacht am Ladegerät lässt? Und halten sie länger, wenn man sie auf die Heizung legt? Ob im Smartphone, Notebook, Tablet oder im E-Bike: Über die Akkus in Elektronikgeräten halten sich die hartnäckigsten Mythen.

Aber welche sind Unsinn, und an welchen ist doch ein Stückchen Wahrheit dran? Vier Elektronikexperten klären die größten Mythen rund um die tragbaren Energiespeicher auf.

“Lass das Handy nie über Nacht am Strom – es kann explodieren.”

Geschichten über brennende oder explodierende Akkus stammen meist aus der Zeit der Nickel-Cadmium-Batterien. “Bei Lithium-Ionen-Akkus, die sich in heutigen Smartphones und Laptops befinden, ist das praktisch ausgeschlossen”, sagt Matthias Baumann vom Tüv Rheinland.

“Die Schutzmechanismen innerhalb der Zelle und des Ladegerätes – in dem Falle des Telefons oder des Laptops – verhindern ein Überladen.” Funktioniert der Akku korrekt, stoppt der Ladevorgang bei voller Ladung oder zu hoher Temperatur automatisch.

“Ist der Akku voll aufgeladen, während das Gerät noch am Netz hängt, wird zunächst dessen Energie verbraucht, zum Beispiel, bis der Akku nur noch 95 Prozent hat. Dann werden die fehlenden fünf Prozent aufgeladen”, sagt Sergej Rothermel vom Batterieforschungszentrum MEET aus Münster. Das schont den Akku, der Nutzer kriegt davon aber nichts mit.

“Vor dem Aufladen sollte der Akku immer komplett leer sein.”

Korrekt – allerdings nicht für neue Batterien. “Nickel-Cadmium Batterien, wie sie früher eingesetzt wurden, litten unter dem sogenannten Memory Effekt”, sagt Tobias Placke vom MEET. Wurden die Akkus nicht komplett entladen, konnte es passieren, dass ihre Kapazität sank.

Sie “merkten” sich, wie viel Energie zwischen den Ladezyklen verbraucht wurde. In heutigen Lithium-Ionen-Zellen gibt es diesen Effekt nicht mehr. Bei den Nickel-Metallhydrid-Akkus – also den wieder aufladbaren Batterien, die man beispielsweise in Videospielcontrollern verwenden kann – lässt sich dieser Effekt durch einen erneuten, vollständigen Ladezyklus rückgängig machen.

“Das neue Handy erst zum ersten Mal laden, wenn der Akku leer ist.”

Prinzipiell richtig, da die ersten Ladezyklen der Lithium-Ionen-Akkus die kritischsten sind. “Aber genau aus diesem Grund werden diese Zyklen bereits im Werk durchgeführt”, sagt Dirk Uwe Sauer von der RWTH Aachen. Auch ist es für die Lebensdauer eher schädlich, den Akku immer von “ganz leer” auf “ganz voll” aufzuladen.

“Diese sogenannten tiefen Zyklen verkürzen die Lebensdauer”, sagt Sergej Rothermel. “Flache Zyklen – also, den Akku von 20 auf 70 Prozent aufladen, sind hingegen optimal.” Die meisten Hersteller empfehlen bei Auslieferung, den Akku zunächst vollständig zu laden. Das liegt daran, dass sie nicht voll aufgeladen ausgeliefert werden.

“Der Akku hält länger, wenn er auf der Heizung liegt.”

Ganz im Gegenteil: “Akkus sollten möglichst kühl gelagert werden. Zehn Grad Temperaturerhöhung verdoppeln die Alterungsgeschwindigkeit”, sagt Dirk Uwe Sauer. Der Forscher empfiehlt sogar, Akkus gut verpackt im Kühlschrank zu lagern. Zum Beispiel den des Laptops, wenn er hauptsächlich wie ein Desktop im Dauereinsatz auf dem Schreibtisch ist und am Stromnetz hängt.

“Allerdings sollten sie dann nicht ganz leer sein. Bei ca. 20 Prozent Ladung lassen sich Akkus am besten lagern, wenn die Lebensdauer verlängert werden soll.” Vor dem nächsten Aufladen muss der Akku jedoch wieder Zimmertemperatur annehmen.

“Wenn du den Akku lagerst, unbedingt vorher voll aufladen.”

Für Bleibatterien, etwa für Autos und Motorrädern, gilt das tatsächlich. Bei Lithium-Ionen-Batterien nicht. “Ein Lithium-Ionen-Akku altert am schnellsten, wenn er im voll geladenen Zustand ist. Allerdings sollten Akkus auch nicht leer gelagert werden”, sagt Dirk Uwe Sauer. Durch die Selbstentladung kann es passieren, dass ein Akku zu leer wird und deshalb vom Ladegerät nicht mehr geladen werden kann.

Ein E-Bike mit leerem Akku über den Winter im Keller zu lagern ist sicherlich nicht gut. Zwar ist der Keller klimatisch gut geeignet – aber die Ladung sollte bei 20 Prozent liegen. Will man auf Nummer sicher gehen, sollte gelegentlich der Ladezustand überprüft werden.

“Während des Ladens schadet Telefonieren dem Akku.”

Kein Problem. Smartphones und Notebooks mit Lithium-Ionen-Akkus kann man problemlos während der Ladung nutzen. “Im Gegensatz zu den alten Akku-Technologien können sie diese jederzeit laden, den Ladevorgang unterbrechen und dann wieder weiter aufladen”, sagt Matthias Baumann vom Tüv Rheinland. “Das macht dem Akku nichts.”

Gesehen auf:

www.welt.de/wirtschaft/webwelt

June 9th 2015
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Smartphone-Sicherheit – Smartphone-Lücken selbst stopfen

In vielen Smartphones verstecken sich gefährliche Sicherheitslücken, nicht alle werden von den Herstellern geschlossen. Wir geben Hilfe zur Selbsthilfe

  • Gravierende Sicherheitslücke bei Android können Sie selbst schließen.
  • Auch bei Apples iOS ist Vorsicht geboten.
  • Microsoft-Lücken werden kaum genutzt.

In mehr als der Hälfte aller Android-Geräte klafft eine gravierende Sicherheitslücke. Sie ermöglicht es Hackern unter anderem, E-Mails mitzulesen oder Mobiltelefone mit Googles Betriebssystem sogar fernzusteuern. In Deutschland sind rund 18 Millionen Smartphone-Nutzer von diesem Sicherheitsproblem betroffen.

Und das Schlimmste: Sie werden von Google und den meisten Geräteherstellern im Stich gelassen. Die gefährliche Schwachstelle in Android wird durch WebView verursacht, das in den Versionen 4.3 und älter zum Einsatz kommt. Zahlreiche Apps sowie der Android-Werksbrowser nutzen WebView, um Webseiten oder Werbebanner anzuzeigen.

Die Schnittstelle ist jedoch anfällig für das sogenannte Universal Cross Site Scripting: Eine manipulierte Webseite könnte so etwa die E-Mails des Users mitlesen, wenn dieser bei einem Webmailer eingeloggt ist. Dazu muss er nur auf die Seite des Angreifers surfen. Der Sicherheitsexperte Tod Beardsley hat zudem festgestellt, dass ein Hacker über die Lücke auch vollen Zugriff auf das Gerät bekommen und beispielsweise das Mikrofon oder die Kamera heimlich einschalten könnte. Die Sicherheitslücke, die sich immerhin in knapp 60 Prozent aller aktiven Android-Geräte befindet, lässt sich zwar beheben oder umgehen, aber von Google können die User diesbezüglich keine Hilfe erwarten.

So schützen Sie ihr Smartphone vor dem BKA-Trojaner

Der Konzern argumentiert, man habe das Problem in den Android-Versionen 4.4 und 5.0 behoben und sieht seine Schuldigkeit damit getan. Doch viele ältere Geräte werden nicht mit Updates auf diese Versionen versorgt – auch weil die Hersteller nicht mitziehen. Sie verkaufen lieber neue Smartphones, als alte Geräte mit Updates zu versorgen. Deshalb muss jeder selbst tätig werden. Auch im oft als virenfrei beschriebenen iOS verbergen sich Lücken. Die Sicherheitslage ist zwar nicht so bedenklich wie bei Googles mobilem Betriebssystem, doch auch hier können Nutzer selbst einiges zu ihrer Sicherheit beitragen. Wir geben Hilfe zur Selbsthilfe.

Browser austauschen

Ob Sie beim Surfen mit Ihrem Smartphone gefährdet sind, hängt neben der Version Ihres Betriebssystems auch davon ab, welchen Browser Sie verwenden. In allen Android-Versionen bis 4.3 nutzt der Werksbrowser das lückenhafte WebView, um Seiten darzustellen – und öffnet damit Hackern Tür und Tor.

1 Android-Version checken

Zunächst sollten Sie überprüfen, ob eine der gefährdeten Android- Versionen auf Ihrem Smartphone installiert ist. Unsicher sind alle Versionen von Android 2.2 alias Froyo bis einschließlich 4.3 alias Jelly Bean. In ihnen kommt die anfällige WebView-Komponente WebKit zum Einsatz, auf die unter anderem der Android-Werksbrowser zurückgreift. Erst ab Android 4.4 ist die sichere WebView-Variante Blink verbaut, die Engine des Chrome-Browsers. Sie sollten also auf keinen Fall mit dem Werksbrowser surfen, wenn Sie eine Android-Version bis 4.3 verwenden. Falls Sie nicht auswendig wissen, welche Version auf Ihrem Gerät installiert ist, wechseln Sie in die Systemeinstellungen und tippen auf »Über das Telefon« . Sollte unter dem Eintrag »Android-Version »4.4« oder »5.0« stehen, können. Sie hier zu lesen aufhören: Sie sind sicher. In allen anderen Fällen sollten Sie weiter unserer Anleitung folgen.

2 Hersteller-Update überprüfen

Als Nächstes sollten Sie überprüfen, ob Ihr Gerätehersteller ein Update auf eine sichere Android-Version anbietet. Bleiben Sie dazu im Menü »Über das Telefon« und tippen Sie auf »Online-Aktualisierung «. Sollte das Smartphone keine Aktualisierung finden oder eine Version unter 4.4 als aktuellstes Update verfügbar sein, bleiben Ihnen zwei Optionen, um Ihr System abzusichern: Entweder Sie installieren einen alternativen Browser oder Sie aktualisieren Ihr Gerät manuell mit einem alternativen Betriebssystem. Letzteres ist zwar sicherer, weil es das Problem löst und nicht nur umgeht, aber nicht trivial und für

Anfänger eher ungeeignet. Leichter ist es in jedem Fall, einen Browser zu verwenden, der nicht für die eingangs genannten Sicherheitslücken anfällig ist.

3 Alternativen Browser installieren

Im Prinzip eignet sich jeder Browser mit eigener Engine zur Umgehung der WebView-Lücke. Dazu gehören unter anderem Chrome, Firefox, Opera und Dolphin. Für Chrome gibt es jedoch eine Einschränkung: Google stellt für den Browser keine Updates mehr bereit, wenn er auf Android 4.0.4 oder noch älteren Systemen läuft. Auch Sicherheitsupdates gibt es dann nicht mehr. Wir empfehlen deshalb Firefox, da dieser Browser regelmäßig aktualisiert wird. Installieren können Sie Firefox wie andere Apps über den Google Play Store. Nach der Installation müssen Sie den neuen Browser als Standard definieren, damit Webinhalte künftig immer damit angezeigt werden. Öffnen Sie dazu einen Link, zum Beispiel aus einer E-Mail, setzen Sie im Fenster »Aktion durchführen mit« den Haken neben »Immer für diese Aktion verwenden« und tippen Sie dann auf das Icon des Browsers. Sollte sich statt des Dialogfensters ein Browser öffnen, lesen Sie Schritt 4.

4 Selbst updaten

Wer einen sicheren Browser nutzt, kann zwar die gravierendsten Probleme umgehen, die durch die WebView-Lücke entstehen. Das Problem, dass Werbebanner in Apps dadurch zum potenziellen Einfallstor für Angreifer werden, wir jedoch nicht gelöst, denn die Lücke selbst bleibt bestehen. Sie verschwindet erst durch das Update des Betriebssystems auf Android 4.4 oder höher. Stellt ein Gerätehersteller kein offizielles Update bereit, bleibt noch die Möglichkeit, ein alternatives Android-System – eine sogenanntes Custom-ROM (CR) – auf dem Gerät zu installieren.

Beim Rooten ist Vorsicht geboten. Da CRs permanent von der Entwickler-Community weiterentwickelt werden, sind sie quasi immer auf dem neuesten Stand. Die Installation einer alternativen Android-Version ist jedoch keinesfalls trivial: Der Nutzer braucht dazu volle Administratoren-, also Root-Rechte für sein Gerät. Die Hersteller räumen ihren Kunden diese Rechte jedoch nicht ein – aus gutem Grund: Ein gerootetes Gerät kann von Grund auf modifiziert werden, was im schlimmsten Fall dazu führt, dass das Smartphone oder Tablet nicht mehr funktioniert. Aus diesem Grund verlieren gerootete Geräte auch die Herstellergarantie. In manchen Fällen, wie der WebView-Lücke, bleibt dem Nutzer jedoch keine andere Möglichkeit. Die größte Hürde dabei: Je nach Hersteller und Gerät unterscheiden sich die Rootvorgänge voneinander. Manche Hersteller wie HTC und Sony erleichtern es der Entwickler- Community, andere wie Samsung erschweren das Prozedere enorm, was den Einsatz von Spezialsoftware wie Odin nötig macht. Entwicklerforen bieten Rooting-Hilfe Holen Sie sich am besten Rat in einem Entwicklerforum wie androidhilfe.de oder xda-developers.com. Hier finden sich für die meisten Geräte aktuelle Schritt-für-Schritt-Anleitungen.

Hilfreiche Software wie Rootkits und Backup-Tools finden Sie auf unserer Heft-DVD. Hat man einmal vollen Zugriff, muss im Anschluss eine Custom- Recovery-Software installiert werden, über die letztendlich das CR aufgespielt wird. Aber Vorsicht: Nicht jedes ROM funktioniert mit jeder Recovery. Lesen Sie am besten auch hier in den entsprechenden Foren nach. Da das Gerät bei der Installation eines CRs – oft auch schon beim Rooten – auf den Werkszustand zurückgesetzt wird, sollte man davor unbedingt ein Backup aller wichtigen Daten vornehmen. In der Regel müssen die meisten Schritte bis zur vollständigen Installation eines CRs von Hand durchgeführt werden. Das ist oft langwierig und kompliziert.

 

Für die CR CyanogenMod gibt es jedoch einen Installer, der alle notwendigen Schritte automatisch ausführt – quasi ein Rootkit für jedermann. Das Problem: Der Installer funktioniert nur bei Smartphones aus der Galaxy-Reihe, den Nexus-Geräten und dem HTC One. Wer ein anderes Modell besitzt, muss sich unter wiki. cyanogenmod.org die Installationsanleitung dafür besorgen. Der CyanogenMod empfiehlt sich wegen seiner Benutzerfreundlichkeit besonders für User, die zum ersten Mal ein CR installieren.

iOS-Apps lesen mit

Apple möchte Nutzer gerne glauben machen, dass sein mobiles Betriebssystem iOS keine Sicherheitsrisiken birgt. Deshalb verbannte der iPhone-Hersteller im März alle Antiviren-Apps aus dem App- Store. Begründung: Solche Apps könnten User zu der Vermutung drängen, es gäbe Viren für iOS. Da Apple Anwendungen viel strenger als Google prüft, bevor sie in den App Store gelangen, gibt es zwar fast keine schädlichen Apps für iPhone und iPad. Doch frei von Fehlern ist iOS keineswegs: Mit dem Update auf die neueste Version 8.3 veröffentlichte Apple eine Liste mit knapp 60 Sicherheitslücken, die darin geschlossen wurden – darunter Bugs in der Browser-Engine WebKit, die Angriffe per Remote Code Execution ermöglichen (siehe rechts). Anders als Google verteilt Apple Updates immerhin an die meisten Geräte – auch an ältere: iOS 8.3 läuft auf allen iPhones bis zurück zum dreieinhalb Jahre alten 4S.

Das bedeutet aber auch: Wer kein Update mehr bekommt, muss mit den Sicherheitslücken leben, oder sich ein neues Modell kaufen. Es ist zwar möglich, ein iPhone zu rooten – bei Apple-Geräten wird dieser Vorgang Jailbreak genannt. Das ermöglicht es aber lediglich, Apps zu installieren, die nicht über den offiziellen Store vertrieben werden. Weil solche Apps jedoch nicht von Apple überprüft werden, ist gerade hier die Gefahr groß, sich eine gefährliche Anwendung auf das Telefon zu holen. Doch auch legitime Apps können ein Risiko darstellen, wie der iOS-Entwickler Craig Hockenberry herausgefunden hat. Ähnlich wie bei Android macht auch bei iOS WebView Probleme, eine Systemkomponente, über die Apps Webinhalte anzeigen. Apple nutzt jedoch eine weniger gefährdete Version der dahinterliegenden Engine WebKit als Google. Bei der Darstellung von Webseiten erhalten Apps über WebView Zugriff auf Formulardaten wie Benutzername und Passwort und können diese theoretisch auch weitergeben. Hockenberry empfiehlt deshalb, sensible Daten nur in Safari einzugeben.

Windows mobil sicher

Zur Sicherheit bei Windows Phone gibt es im Grunde wenig zu sagen. Nur so viel: Bislang bekannte Lücken werden praktisch nicht ausgenutzt. Der Hauptgrund dafür ist die geringe Verbreitung des Betriebssystems: In Deutschland kommt Windows Phone nur auf einen Marktanteil von knapp 2,5 Prozent, weltweit noch weniger. Das macht dieses System für Hacker schlichtweg uninteressant. Ein anderer Grund liegt in den hohen Sicherheitsauflagen, die an Anwendungen gestellt werden: „Microsoft kontrolliert Apps sogar strenger als Apple“, erklärt Sicherheitsexperte Mike Morgenstern von AV-Test. Hinzu kommt, dass anders als auf dem Desktop Prozesse bei Windows Phone sehr eingeschränkt laufen: „Auch wenn jemand Zugriff auf eine App bekäme, könnte er noch lange nicht das System selbst angreifen“, so Morgenstern. Da Microsoft seine Mobilgeräte zudem regelmäßig mit Updates versorgt, ist Windows Phone für sicherheitsbewusste Smartphone-Nutzer eine gute Wahl.

Quelle:

http://www.focus.de/digital/handy/

June 8th 2015
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Smartphone-Sicherheit – Smartphone-Lücken selbst stopfen

In vielen Smartphones verstecken sich gefährliche Sicherheitslücken, nicht alle werden von den Herstellern geschlossen. Wir geben Hilfe zur Selbsthilfe

  • Gravierende Sicherheitslücke bei Android können Sie selbst schließen.
  • Auch bei Apples iOS ist Vorsicht geboten.
  • Microsoft-Lücken werden kaum genutzt.

In mehr als der Hälfte aller Android-Geräte klafft eine gravierende Sicherheitslücke. Sie ermöglicht es Hackern unter anderem, E-Mails mitzulesen oder Mobiltelefone mit Googles Betriebssystem sogar fernzusteuern. In Deutschland sind rund 18 Millionen Smartphone-Nutzer von diesem Sicherheitsproblem betroffen.

Und das Schlimmste: Sie werden von Google und den meisten Geräteherstellern im Stich gelassen. Die gefährliche Schwachstelle in Android wird durch WebView verursacht, das in den Versionen 4.3 und älter zum Einsatz kommt. Zahlreiche Apps sowie der Android-Werksbrowser nutzen WebView, um Webseiten oder Werbebanner anzuzeigen.

Die Schnittstelle ist jedoch anfällig für das sogenannte Universal Cross Site Scripting: Eine manipulierte Webseite könnte so etwa die E-Mails des Users mitlesen, wenn dieser bei einem Webmailer eingeloggt ist. Dazu muss er nur auf die Seite des Angreifers surfen. Der Sicherheitsexperte Tod Beardsley hat zudem festgestellt, dass ein Hacker über die Lücke auch vollen Zugriff auf das Gerät bekommen und beispielsweise das Mikrofon oder die Kamera heimlich einschalten könnte. Die Sicherheitslücke, die sich immerhin in knapp 60 Prozent aller aktiven Android-Geräte befindet, lässt sich zwar beheben oder umgehen, aber von Google können die User diesbezüglich keine Hilfe erwarten.

So schützen Sie ihr Smartphone vor dem BKA-Trojaner

Der Konzern argumentiert, man habe das Problem in den Android-Versionen 4.4 und 5.0 behoben und sieht seine Schuldigkeit damit getan. Doch viele ältere Geräte werden nicht mit Updates auf diese Versionen versorgt – auch weil die Hersteller nicht mitziehen. Sie verkaufen lieber neue Smartphones, als alte Geräte mit Updates zu versorgen. Deshalb muss jeder selbst tätig werden. Auch im oft als virenfrei beschriebenen iOS verbergen sich Lücken. Die Sicherheitslage ist zwar nicht so bedenklich wie bei Googles mobilem Betriebssystem, doch auch hier können Nutzer selbst einiges zu ihrer Sicherheit beitragen. Wir geben Hilfe zur Selbsthilfe.

Browser austauschen

Ob Sie beim Surfen mit Ihrem Smartphone gefährdet sind, hängt neben der Version Ihres Betriebssystems auch davon ab, welchen Browser Sie verwenden. In allen Android-Versionen bis 4.3 nutzt der Werksbrowser das lückenhafte WebView, um Seiten darzustellen – und öffnet damit Hackern Tür und Tor.

1 Android-Version checken

Zunächst sollten Sie überprüfen, ob eine der gefährdeten Android- Versionen auf Ihrem Smartphone installiert ist. Unsicher sind alle Versionen von Android 2.2 alias Froyo bis einschließlich 4.3 alias Jelly Bean. In ihnen kommt die anfällige WebView-Komponente WebKit zum Einsatz, auf die unter anderem der Android-Werksbrowser zurückgreift. Erst ab Android 4.4 ist die sichere WebView-Variante Blink verbaut, die Engine des Chrome-Browsers. Sie sollten also auf keinen Fall mit dem Werksbrowser surfen, wenn Sie eine Android-Version bis 4.3 verwenden. Falls Sie nicht auswendig wissen, welche Version auf Ihrem Gerät installiert ist, wechseln Sie in die Systemeinstellungen und tippen auf »Über das Telefon« . Sollte unter dem Eintrag »Android-Version »4.4« oder »5.0« stehen, können. Sie hier zu lesen aufhören: Sie sind sicher. In allen anderen Fällen sollten Sie weiter unserer Anleitung folgen.

2 Hersteller-Update überprüfen

Als Nächstes sollten Sie überprüfen, ob Ihr Gerätehersteller ein Update auf eine sichere Android-Version anbietet. Bleiben Sie dazu im Menü »Über das Telefon« und tippen Sie auf »Online-Aktualisierung «. Sollte das Smartphone keine Aktualisierung finden oder eine Version unter 4.4 als aktuellstes Update verfügbar sein, bleiben Ihnen zwei Optionen, um Ihr System abzusichern: Entweder Sie installieren einen alternativen Browser oder Sie aktualisieren Ihr Gerät manuell mit einem alternativen Betriebssystem. Letzteres ist zwar sicherer, weil es das Problem löst und nicht nur umgeht, aber nicht trivial und für

Anfänger eher ungeeignet. Leichter ist es in jedem Fall, einen Browser zu verwenden, der nicht für die eingangs genannten Sicherheitslücken anfällig ist.

3 Alternativen Browser installieren

Im Prinzip eignet sich jeder Browser mit eigener Engine zur Umgehung der WebView-Lücke. Dazu gehören unter anderem Chrome, Firefox, Opera und Dolphin. Für Chrome gibt es jedoch eine Einschränkung: Google stellt für den Browser keine Updates mehr bereit, wenn er auf Android 4.0.4 oder noch älteren Systemen läuft. Auch Sicherheitsupdates gibt es dann nicht mehr. Wir empfehlen deshalb Firefox, da dieser Browser regelmäßig aktualisiert wird. Installieren können Sie Firefox wie andere Apps über den Google Play Store. Nach der Installation müssen Sie den neuen Browser als Standard definieren, damit Webinhalte künftig immer damit angezeigt werden. Öffnen Sie dazu einen Link, zum Beispiel aus einer E-Mail, setzen Sie im Fenster »Aktion durchführen mit« den Haken neben »Immer für diese Aktion verwenden« und tippen Sie dann auf das Icon des Browsers. Sollte sich statt des Dialogfensters ein Browser öffnen, lesen Sie Schritt 4.

4 Selbst updaten

Wer einen sicheren Browser nutzt, kann zwar die gravierendsten Probleme umgehen, die durch die WebView-Lücke entstehen. Das Problem, dass Werbebanner in Apps dadurch zum potenziellen Einfallstor für Angreifer werden, wir jedoch nicht gelöst, denn die Lücke selbst bleibt bestehen. Sie verschwindet erst durch das Update des Betriebssystems auf Android 4.4 oder höher. Stellt ein Gerätehersteller kein offizielles Update bereit, bleibt noch die Möglichkeit, ein alternatives Android-System – eine sogenanntes Custom-ROM (CR) – auf dem Gerät zu installieren.

Beim Rooten ist Vorsicht geboten. Da CRs permanent von der Entwickler-Community weiterentwickelt werden, sind sie quasi immer auf dem neuesten Stand. Die Installation einer alternativen Android-Version ist jedoch keinesfalls trivial: Der Nutzer braucht dazu volle Administratoren-, also Root-Rechte für sein Gerät. Die Hersteller räumen ihren Kunden diese Rechte jedoch nicht ein – aus gutem Grund: Ein gerootetes Gerät kann von Grund auf modifiziert werden, was im schlimmsten Fall dazu führt, dass das Smartphone oder Tablet nicht mehr funktioniert. Aus diesem Grund verlieren gerootete Geräte auch die Herstellergarantie. In manchen Fällen, wie der WebView-Lücke, bleibt dem Nutzer jedoch keine andere Möglichkeit. Die größte Hürde dabei: Je nach Hersteller und Gerät unterscheiden sich die Rootvorgänge voneinander. Manche Hersteller wie HTC und Sony erleichtern es der Entwickler- Community, andere wie Samsung erschweren das Prozedere enorm, was den Einsatz von Spezialsoftware wie Odin nötig macht. Entwicklerforen bieten Rooting-Hilfe Holen Sie sich am besten Rat in einem Entwicklerforum wie androidhilfe.de oder xda-developers.com. Hier finden sich für die meisten Geräte aktuelle Schritt-für-Schritt-Anleitungen.

Hilfreiche Software wie Rootkits und Backup-Tools finden Sie auf unserer Heft-DVD. Hat man einmal vollen Zugriff, muss im Anschluss eine Custom- Recovery-Software installiert werden, über die letztendlich das CR aufgespielt wird. Aber Vorsicht: Nicht jedes ROM funktioniert mit jeder Recovery. Lesen Sie am besten auch hier in den entsprechenden Foren nach. Da das Gerät bei der Installation eines CRs – oft auch schon beim Rooten – auf den Werkszustand zurückgesetzt wird, sollte man davor unbedingt ein Backup aller wichtigen Daten vornehmen. In der Regel müssen die meisten Schritte bis zur vollständigen Installation eines CRs von Hand durchgeführt werden. Das ist oft langwierig und kompliziert.

 

Für die CR CyanogenMod gibt es jedoch einen Installer, der alle notwendigen Schritte automatisch ausführt – quasi ein Rootkit für jedermann. Das Problem: Der Installer funktioniert nur bei Smartphones aus der Galaxy-Reihe, den Nexus-Geräten und dem HTC One. Wer ein anderes Modell besitzt, muss sich unter wiki. cyanogenmod.org die Installationsanleitung dafür besorgen. Der CyanogenMod empfiehlt sich wegen seiner Benutzerfreundlichkeit besonders für User, die zum ersten Mal ein CR installieren.

iOS-Apps lesen mit

Apple möchte Nutzer gerne glauben machen, dass sein mobiles Betriebssystem iOS keine Sicherheitsrisiken birgt. Deshalb verbannte der iPhone-Hersteller im März alle Antiviren-Apps aus dem App- Store. Begründung: Solche Apps könnten User zu der Vermutung drängen, es gäbe Viren für iOS. Da Apple Anwendungen viel strenger als Google prüft, bevor sie in den App Store gelangen, gibt es zwar fast keine schädlichen Apps für iPhone und iPad. Doch frei von Fehlern ist iOS keineswegs: Mit dem Update auf die neueste Version 8.3 veröffentlichte Apple eine Liste mit knapp 60 Sicherheitslücken, die darin geschlossen wurden – darunter Bugs in der Browser-Engine WebKit, die Angriffe per Remote Code Execution ermöglichen (siehe rechts). Anders als Google verteilt Apple Updates immerhin an die meisten Geräte – auch an ältere: iOS 8.3 läuft auf allen iPhones bis zurück zum dreieinhalb Jahre alten 4S.

Das bedeutet aber auch: Wer kein Update mehr bekommt, muss mit den Sicherheitslücken leben, oder sich ein neues Modell kaufen. Es ist zwar möglich, ein iPhone zu rooten – bei Apple-Geräten wird dieser Vorgang Jailbreak genannt. Das ermöglicht es aber lediglich, Apps zu installieren, die nicht über den offiziellen Store vertrieben werden. Weil solche Apps jedoch nicht von Apple überprüft werden, ist gerade hier die Gefahr groß, sich eine gefährliche Anwendung auf das Telefon zu holen. Doch auch legitime Apps können ein Risiko darstellen, wie der iOS-Entwickler Craig Hockenberry herausgefunden hat. Ähnlich wie bei Android macht auch bei iOS WebView Probleme, eine Systemkomponente, über die Apps Webinhalte anzeigen. Apple nutzt jedoch eine weniger gefährdete Version der dahinterliegenden Engine WebKit als Google. Bei der Darstellung von Webseiten erhalten Apps über WebView Zugriff auf Formulardaten wie Benutzername und Passwort und können diese theoretisch auch weitergeben. Hockenberry empfiehlt deshalb, sensible Daten nur in Safari einzugeben.

Windows mobil sicher

Zur Sicherheit bei Windows Phone gibt es im Grunde wenig zu sagen. Nur so viel: Bislang bekannte Lücken werden praktisch nicht ausgenutzt. Der Hauptgrund dafür ist die geringe Verbreitung des Betriebssystems: In Deutschland kommt Windows Phone nur auf einen Marktanteil von knapp 2,5 Prozent, weltweit noch weniger. Das macht dieses System für Hacker schlichtweg uninteressant. Ein anderer Grund liegt in den hohen Sicherheitsauflagen, die an Anwendungen gestellt werden: „Microsoft kontrolliert Apps sogar strenger als Apple“, erklärt Sicherheitsexperte Mike Morgenstern von AV-Test. Hinzu kommt, dass anders als auf dem Desktop Prozesse bei Windows Phone sehr eingeschränkt laufen: „Auch wenn jemand Zugriff auf eine App bekäme, könnte er noch lange nicht das System selbst angreifen“, so Morgenstern. Da Microsoft seine Mobilgeräte zudem regelmäßig mit Updates versorgt, ist Windows Phone für sicherheitsbewusste Smartphone-Nutzer eine gute Wahl.

Quelle:

http://www.focus.de/digital/handy/

February 26th 2015
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Reparatur-Tricks: Smartphone kaputt? So können Sie es günstig retten

Smartphone und Schlüssel in derselben Tasche – das gibt schnell einen Kratzer im Display. Und andere Defekte passieren auch ohne Zutun des Besitzers, etwa wenn der Akku im Tablet streikt und sich nicht ohne weiteres wechseln lässt. In solchen Fällen geht es nicht ohne Reparatur, im Idealfall mit Hilfe von Garantie und Gewährleistung. Doch was, wenn Hersteller und Händler nicht mehr helfen?

“Einige Reparaturen am Smartphone oder Tablet können Verbraucher auch selbst durchführen”, sagt Sarah Raymaekers vom Telekommunikationsportal “Teltarif.de”. Neben Fingerspitzengefühl brauchen Bastler dafür vor allem passendes Werkzeug, eine gute Anleitung und ein wenig Geduld. Hektikern empfiehlt die Expertin, eine Fachwerkstatt zu besuchen.

In Eigenregie lassen sich zum Beispiel beschädigte Backcover, Displays oder Akkus austauschen. Das gilt aber nicht für jedes Gerät. “Es ist prinzipiell vom Modell abhängig, ob man das Gerät selbst reparieren kann”, erklärt Stephan Hartmann von der Zeitschrift “Chip”. Sind die Gehäuse nur verschraubt, ist der Austausch für Bastler meistens kein großer Akt.

“Ist das Gehäuse aus einem Stück – Unibody genannt – oder sind Komponenten fest verlötet, wird es deutlich schwieriger”, so Hartmann, der im Testlabor der “Chip” als Messtechniker arbeitet. Sarah Raymaekers von “Teltarif.de” empfiehlt, vorab in Internetforen anhand von Erfahrungsberichten zu prüfen, ob sich das defekte Geräteteil mit einfachen Handgriffen auszutauschen lässt.

Austausch von Displays ist besonders kompliziert

Für passende Bauteile ist das Internet die beste Anlaufstelle. “Ersatzteile findet man auf diversen Webseiten oder direkt bei Ebay”, sagt Stephan Hartmann. Hierfür müssen Nutzer nur das Modell und den Begriff “Ersatzteile” in der jeweiligen Suche eingeben. “Manchmal lassen sich auch identische Modelle mit einem kleinen Schaden als Ersatzteillager verwenden”, so der Tipp des Experten.

Das passende Werkzeug, etwa spezielle Schraubendreher zum Öffnen der Geräte, gibt es in sogenannten Reparatursets. Die können Bastler bei Anbietern wie Ifixit oder Fixxoo im Netz bestellen. “Für eine Einmal-Reparatur reicht das in der Regel aus”, sagt Hartmann. “Wer öfter Reparaturen vornimmt, sollte aber in ein Werkzeug-Set für Feinelektronik investieren.”

Selbst mit Werkzeug und Ersatzteilen sollten Verbraucher aber auf keinen Fall ziellos drauflosschrauben. “Vor der Reparatur sollten Bastler Schritt für Schritt die Anleitung für jedes Modell ansehen und unbedingt die Warnhinweise befolgen”, erklärt Stephan Hartmann.

Besonders kompliziert für Anfänger ist oft der Austausch von Displays. “Dazu gibt es zwar eine Menge Anleitungen und Reparaturvideos im Netz, aber man benötigt Zeit und Geduld”, sagt Raymaekers. Denn um ans Display zu gelangen, muss häufig das gesamte Gerät zerlegt werden: “Viele kleine, zum Teil spezielle Schrauben, Kabelverbindungen und Kleinteile muss der Bastler sorgfältig lösen und wieder zusammensetzten.”

Wer zu Hause schraubt, kann viel Geld sparen

Wer sich von so viel Bastelei überfordert fühlt, kann Hilfe in sogenannten “Reparatur-Cafés” suchen. “Das Repair Café ist ein Hilfe-zur-Selbsthilfe-Konzept”, sagt Elisa Gasch vom Repair Café Kunst-Stoffe in Berlin. “Ehrenamtliche Helfer und Experten unterstützen Besucher dabei, so viel wie möglich an kaputten Geräten und Gegenständen selbst reparieren zu können.” Kosten fallen dabei nur für die Ersatzteile an, viele Teilnehmer geben außerdem eine kleine Spende.

Die Skepsis vor der Technik ist bei vielen Café-Besuchern schnell überwunden: “Die Praxis hat zeigt, dass nach den ersten Schrauben am Gehäuse die Hemmungen fallen und die Gäste danach sogar gerne den Schraubendreher und mit etwas mehr Eingewöhnung den Lötkolben in die Hand nehmen”, erklärt Elisa Gasch.

Eine Übersicht von Reparatur-Cafés findet sich im Internet beispielsweise auf der Seite “Anstiftung.de”, die sich auf offene Werkstätten, Reparaturinitiativen und Gemeinschaftsgärten spezialisiert hat. Wer im Café oder zu Hause schraubt, kann damit viel Geld sparen.

Neben der investierten Zeit, fallen nur die Kosten für die Ersatzteile und das Werkzeug an. “Dennoch gibt es im Netz viele günstige Reparaturdienste – sich einen Kostenvoranschlag einzuholen, kann nicht schaden”, erklärt Sarah Raymaekers. Generell empfiehlt sie Nutzern, Reparaturdienste und Ersatzteilkosten genau zu vergleichen.

 

Original-Quelle:

http://www.welt.de

December 24th 2014
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Anti-Malware für Android im Test

Das AV-Test Institut hat 31 Sicherheitslösungen für Android auf den Prüfstand gestellt. Fast alle haben eine sehr gute Schädlingserkennung zu bieten. Die Zahl der Fehlalarme hat abgenommen.

Android ist für Malware-Programmierer das Windows unter den Mobilbetriebssystemen: es ist am weitesten verbreitet und bietet Malware-Infektionen nur wenig Widerstand. Anwender nutzen ihre Smartphones und Tablets immer öfter auch für sensible Zwecke wie Online-Banking. Deshalb werden Schutzprogramme für Android immer wichtiger. Das Magdeburger AV-Test Instituthat 31 Anti-Malware-Apps geprüft, darunter auch kostenlose Software.

Die Zertifizierungstests finden stets unter realistischen Bedingungen auf echter Hardware (Nexus 5) unter Android 4.4.4 (Kitkat) statt. Geprüft haben die Magdeburger in den Kategorien Schutzwirkung (Malware-Erkennung) und Benutzbarkeit (Systembelastung, Fehlalarme). In jeder Kategorie gibt es maximal sechs Punkte, sind nützliche Zusatzfunktion wie Diebstahlschutz, Web-Filter oder Backup vorhanden, gibt es einen Extrapunkt. Apps, die insgesamt mehr als acht der maximal 13 Punkte erzielen, erhalten ein Zertifikat. Fünf der 31 getesteten Apps, die nur eine chinesische Bedienoberfläche bieten, haben wir aus der Wertung genommen.

Die Testergebnisse

Die Ergebnisse bei der Malware-Erkennung sind mit einer Ausnahme auf hohem Niveau. Im Durchschnitt erreichen die Testkandidaten eine Erkennungsrate von 97,6 Prozent. Nur Jarviz MobileHeal, ein Neuling im Testfeld, fällt mit wenig mehr als 50 Prozent aus dem Rahmen. Für diese dürftige Leistung gibt es null Punkte und auch kein Zertifikat.

  Punkte gesamt mit Gewichtung
Hersteller/Produkt Schutz Benutzung Extras 1:1:1 5:3:2
AhnLab V3 Mobile 2.1 6,0 6,0 1,0 13,0 13,0
Antiy AVL 2.3 6,0 6,0 1,0 13,0 13,0
Bitdefender Mobile Security 2.23 6,0 6,0 1,0 13,0 13,0
Bullguard Mobile Security 14.0 6,0 6,0 1,0 13,0 13,0
Cheetah Mobile Clean Master 5.8 6,0 6,0 1,0 13,0 13,0
Cheetah Mobile CM Security 2.2 6,0 6,0 1,0 13,0 13,0
ESET Mobile Security & Antivirus 3.0 6,0 6,0 1,0 13,0 13,0
G Data Internet Security 25.6 6,0 6,0 1,0 13,0 13,0
Kaspersky Internet Security 11.5 6,0 6,0 1,0 13,0 13,0
PSafe Total 1.7 6,0 6,0 1,0 13,0 13,0
Qihoo 360 Mobile Security 1.0 6,0 6,0 1,0 13,0 13,0
Sophos Mobile Security 4.0 6,0 6,0 1,0 13,0 13,0
Trend Micro Mobile Security 6.0 6,0 6,0 1,0 13,0 13,0
Avast Mobile Security 4.0 5,5 6,0 1,0 12,5 12,4
F-Secure Mobile Security 9.2 5,5 6,0 1,0 12,5 12,4
Intel Security (McAfee) Mobile Security 4.2 5,5 6,0 1,0 12,5 12,4
QuickHeal Total Security 2.01 5,5 6,0 1,0 12,5 12,4
Ikarus mobile.security 1.7 5,5 5,5 1,0 12,0 12,0
Avira Free Android Security 3.6 6,0 4,5 1,0 11,5 11,8
Symantec Norton Mobile Security 3.8 5,5 5,0 1,0 11,5 11,6
Bornaria Mobile Security 1.5 4,5 5,5 1,0 11,0 10,7
Comodo Mobile Security 2.6 4,0 6,0 1,0 11,0 10,4
AVG AntiVirus Free 4.2 3,5 6,0 1,0 10,5 9,8
Webroot SecureAnywhere Mobile 3.6 3,5 5,5 1,0 10,0 9,4
NSHC Droid-X 3.0 3,0 6,0 1,0 10,0 9,1
Jarviz MobileHeal Pro 2.01 0,0 5,5 1,0 6,5 4,8

Erfreulich ist auch, dass die Zahl der Fehlalarme deutlich geringer geworden ist. Waren im letzten Test vor zwei Monaten noch insgesamt 36 Fehlalarme zu verzeichnen, sind es nunmehr nur noch sieben. Den größten Anteil an den verbliebenen Fehlalarmen hat Aviras Gratislösung, die bei Apps aus Google Play gleich dreimal falschen Alarm geschlagen hat. Bornaria, Ikarus, Jarviz und Webroot haben sich je einen Fehlalarm geleistet. AVG und G Data, die im vorherigen Test viele Fehlalarme hatten, gehen diesmal ohne solche Fehler durchs Ziel.

Die Hälfte der geprüften Schutzprogramme hat die Höchstpunktzahl erreicht. Darunter sind mit Bitdefender, ESET, G Data, Kaspersky, Sophos und Trend Micro auch renommierte Antivirushersteller aus dem PC-Bereich. G Datas schlechtes Abschneiden im vorherigen Test war anscheinend ein Ausrutscher. Avira hätte es mit seiner tadellosen Malware-Erkennung in die Spitzengruppe schaffen können, doch die Fehlalarme werfen es ins untere Mittelfeld zurück. AVG und Comodo finden hingegen zu wenige der echten Schädlinge.

Bei der Wahl einer passenden Security-App könnte angesichts der großen Auswahl sehr guter Schutzprogramme die gebotene Zusatzausstattung das Zünglein an der Waage spielen. Diebstahlschutz, Spam- und Web-Filter finden Sie bei vielen Apps, Backup-Funktionen sind schon etwas seltener und Verschlüsselung bieten nur AhnLab und Sophos. Die Tabelle der Zusatzfunktionen verschafft Ihnen einen Überblick über den Funktionsumfang der Produkte.

 

Erstmals erschienen auf:

www.pcwelt.de/produkte/

December 24th 2014
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Anti-Malware für Android im Test

Das AV-Test Institut hat 31 Sicherheitslösungen für Android auf den Prüfstand gestellt. Fast alle haben eine sehr gute Schädlingserkennung zu bieten. Die Zahl der Fehlalarme hat abgenommen.

Android ist für Malware-Programmierer das Windows unter den Mobilbetriebssystemen: es ist am weitesten verbreitet und bietet Malware-Infektionen nur wenig Widerstand. Anwender nutzen ihre Smartphones und Tablets immer öfter auch für sensible Zwecke wie Online-Banking. Deshalb werden Schutzprogramme für Android immer wichtiger. Das Magdeburger AV-Test Instituthat 31 Anti-Malware-Apps geprüft, darunter auch kostenlose Software.

Die Zertifizierungstests finden stets unter realistischen Bedingungen auf echter Hardware (Nexus 5) unter Android 4.4.4 (Kitkat) statt. Geprüft haben die Magdeburger in den Kategorien Schutzwirkung (Malware-Erkennung) und Benutzbarkeit (Systembelastung, Fehlalarme). In jeder Kategorie gibt es maximal sechs Punkte, sind nützliche Zusatzfunktion wie Diebstahlschutz, Web-Filter oder Backup vorhanden, gibt es einen Extrapunkt. Apps, die insgesamt mehr als acht der maximal 13 Punkte erzielen, erhalten ein Zertifikat. Fünf der 31 getesteten Apps, die nur eine chinesische Bedienoberfläche bieten, haben wir aus der Wertung genommen.

Die Testergebnisse

Die Ergebnisse bei der Malware-Erkennung sind mit einer Ausnahme auf hohem Niveau. Im Durchschnitt erreichen die Testkandidaten eine Erkennungsrate von 97,6 Prozent. Nur Jarviz MobileHeal, ein Neuling im Testfeld, fällt mit wenig mehr als 50 Prozent aus dem Rahmen. Für diese dürftige Leistung gibt es null Punkte und auch kein Zertifikat.

  Punkte gesamt mit Gewichtung
Hersteller/Produkt Schutz Benutzung Extras 1:1:1 5:3:2
AhnLab V3 Mobile 2.1 6,0 6,0 1,0 13,0 13,0
Antiy AVL 2.3 6,0 6,0 1,0 13,0 13,0
Bitdefender Mobile Security 2.23 6,0 6,0 1,0 13,0 13,0
Bullguard Mobile Security 14.0 6,0 6,0 1,0 13,0 13,0
Cheetah Mobile Clean Master 5.8 6,0 6,0 1,0 13,0 13,0
Cheetah Mobile CM Security 2.2 6,0 6,0 1,0 13,0 13,0
ESET Mobile Security & Antivirus 3.0 6,0 6,0 1,0 13,0 13,0
G Data Internet Security 25.6 6,0 6,0 1,0 13,0 13,0
Kaspersky Internet Security 11.5 6,0 6,0 1,0 13,0 13,0
PSafe Total 1.7 6,0 6,0 1,0 13,0 13,0
Qihoo 360 Mobile Security 1.0 6,0 6,0 1,0 13,0 13,0
Sophos Mobile Security 4.0 6,0 6,0 1,0 13,0 13,0
Trend Micro Mobile Security 6.0 6,0 6,0 1,0 13,0 13,0
Avast Mobile Security 4.0 5,5 6,0 1,0 12,5 12,4
F-Secure Mobile Security 9.2 5,5 6,0 1,0 12,5 12,4
Intel Security (McAfee) Mobile Security 4.2 5,5 6,0 1,0 12,5 12,4
QuickHeal Total Security 2.01 5,5 6,0 1,0 12,5 12,4
Ikarus mobile.security 1.7 5,5 5,5 1,0 12,0 12,0
Avira Free Android Security 3.6 6,0 4,5 1,0 11,5 11,8
Symantec Norton Mobile Security 3.8 5,5 5,0 1,0 11,5 11,6
Bornaria Mobile Security 1.5 4,5 5,5 1,0 11,0 10,7
Comodo Mobile Security 2.6 4,0 6,0 1,0 11,0 10,4
AVG AntiVirus Free 4.2 3,5 6,0 1,0 10,5 9,8
Webroot SecureAnywhere Mobile 3.6 3,5 5,5 1,0 10,0 9,4
NSHC Droid-X 3.0 3,0 6,0 1,0 10,0 9,1
Jarviz MobileHeal Pro 2.01 0,0 5,5 1,0 6,5 4,8

Erfreulich ist auch, dass die Zahl der Fehlalarme deutlich geringer geworden ist. Waren im letzten Test vor zwei Monaten noch insgesamt 36 Fehlalarme zu verzeichnen, sind es nunmehr nur noch sieben. Den größten Anteil an den verbliebenen Fehlalarmen hat Aviras Gratislösung, die bei Apps aus Google Play gleich dreimal falschen Alarm geschlagen hat. Bornaria, Ikarus, Jarviz und Webroot haben sich je einen Fehlalarm geleistet. AVG und G Data, die im vorherigen Test viele Fehlalarme hatten, gehen diesmal ohne solche Fehler durchs Ziel.

Die Hälfte der geprüften Schutzprogramme hat die Höchstpunktzahl erreicht. Darunter sind mit Bitdefender, ESET, G Data, Kaspersky, Sophos und Trend Micro auch renommierte Antivirushersteller aus dem PC-Bereich. G Datas schlechtes Abschneiden im vorherigen Test war anscheinend ein Ausrutscher. Avira hätte es mit seiner tadellosen Malware-Erkennung in die Spitzengruppe schaffen können, doch die Fehlalarme werfen es ins untere Mittelfeld zurück. AVG und Comodo finden hingegen zu wenige der echten Schädlinge.

Bei der Wahl einer passenden Security-App könnte angesichts der großen Auswahl sehr guter Schutzprogramme die gebotene Zusatzausstattung das Zünglein an der Waage spielen. Diebstahlschutz, Spam- und Web-Filter finden Sie bei vielen Apps, Backup-Funktionen sind schon etwas seltener und Verschlüsselung bieten nur AhnLab und Sophos. Die Tabelle der Zusatzfunktionen verschafft Ihnen einen Überblick über den Funktionsumfang der Produkte.

 

Erstmals erschienen auf:

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November 1st 2014
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Lollipop: LGs G3 bekommt Android 5.0 noch dieses Jahr

LG will das G3 noch in diesem Jahr mit Android 5.0 alias Lollipop bestücken. Wenig später soll auch das G2 das Update auf die aktuelle Android-Version erhalten. Zudem könnte das Galaxy S5 das Update noch 2014 erhalten.

Noch vor HTC und Sony will LG zumindest für das G3 ein Update auf Android 5.0 alias Lollipop veröffentlichen. Das Update sollen G3-Besitzer im vierten Quartal 2014 erhalten. LG hat den Termin nicht näher eingegrenzt, aber es ist eher unwahrscheinlich, dass das Update vor Dezember 2014 fertig wird.

Samsung hat noch keine Angaben zu künftigen Lollipop-Updates gemacht. Nach einem Bericht von Sammobile.com soll das Galaxy S5 im Dezember 2014 ein Update auf Android 5.0 erhalten. Ob dieser Termin dann für den Start in Deutschland gilt, ist nicht bekannt.

Neben Google haben bereits HTC und Sony halbwegs konkrete Terminpläne für die Verteilung von Lollipop bekanntgegeben. Allerdings müssen sich HTC- und Sony-Kunden wohl länger gedulden als LG-Kunden – vorausgesetzt, die versprochenen Termine werden so eingehalten. HTC will Android 5.0 für das One (M7) und das aktuelle One (M8) spätestens 90 Tage nach der Verteilung durch Google veröffentlichen. Somit müssten die Updates dafür spätestens Anfang Februar 2015 erscheinen.

Mindestens 13 Sony-Geräte erhalten Android 5.0

Welche weiteren HTC-Geräte mit der aktuellen Android-Version versorgt werden, ist noch nicht bekannt. In jedem Fall werden die HTC-Geräte wieder mit der Sense-Oberfläche ausgeliefert. Sony verspricht Lollipop für alle Modelle der Z-Serie. Damit werden mindestens 13 Sony-Geräte die aktuelle Android-Version bekommen. Mit dem Xperia Z, Xperia ZL, Xperia ZR, Xperia Z1, Xperia Z1S, Xperia Z Ultra, Xperia Z1 Compact, Xperia Z2, Xperia Z3 und dem Xperia Z3 Compact sind das zehn Smartphones. Dazu kommen die drei Tablets Xperia Tablet Z, Xperia Z2 Tablet und Xperia Z3 Tablet Compact.

Zunächst sollen Anfang des kommenden Jahres die Modelle der Z2- und Z3-Serie aktualisiert werden. Das wären also das Xperia Z2, das Xperia Z3 und das Xperia Z3 Compact sowie das Xperia Z2 Tablet und Xperia Z3 Tablet Compact. Im Anschluss daran sind die übrigen Z-Modelle an der Reihe, einen Terminplan gibt es dazu von Sony bislang nicht.

Update für Nexus-Modelle am 3. November

Den Anfang bei den Lollipop-Updates machen die Nexus-Geräte. Google will Android 5.0 alias Lollipop am 3. November 2014 verteilen. Neben den beiden Smartphones Nexus 4 und 5 sind drei Tablets dabei: das Nexus 7 (2012), das Nexus 7 (2013) sowie das Nexus 10.

Außerdem hat Motorola bekanntgegeben, fünf Moto-Smartphones mit der aktuellen Android-Version zu versorgen. Neben den 2014er Versionen des Moto X und Moto G werden auch die beiden älteren Modelle die Aktualisierung erhalten. Zudem soll das Moto E mit Lollipop versorgt werden. Motorola hat bislang keinen Termin dafür genannt. Weil die Motorola-Geräte meist kurz nach den Nexus-Modellen das Update erhalten, ist November 2014 durchaus wahrscheinlich.

 

Erstmals veröffentlicht:

www.golem.de/news/lollipop-lgs-g3-bekommt-android-5-0-noch-dieses-jahr-1410-110108.html

October 22nd 2014
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Smartphones reparieren lassen – lohnt sich das?

Smartphones und Tablets sind mittlerweile in unserem Alltag allgegenwärtig. Es ist heute selbstverständlich, dass man fast überall online sein kann, beim Warten auf den Bus, in der U-Bahn, beim Arzt im Wartezimmer, ja selbst in Clubs, wo auch auf der Tanzfläche schnell die letzten What’s up Nachrichten gecheckt werden. Aber wie das so bei Geräten ist, die man ständig dabei hat, gibt es auch Schattenseiten. Teilweise sind Smartphones sehr empfindlich, gerade das Display und der Touchscreen sind Schwachstellen beim Smartphone. Schnell ist das Display zerkratzt oder nach einem Fall auf harten Untergrund gebrochen. Zuweilen gibt es auch ohne äußere Einflüsse Störungen beim Bedienen des Touchscreens oder das Smartphone lässt sich nicht mehr starten.

 

Das andere große Problem mit mobilen Geräten, vor allem bei Smartphones, ist der ständige Hunger nach Strom. Bei intensiver Nutzung von Wlan, 3G oder LTE und GPS ist bei vielen iPhones und bei Smartphones von Samsung, HTC und Sony am Abend der Akku leer. Das Fiese ist, dass der Akku immer schlechter wird, also weniger Energie speichern kann und er dadurch kontinuierlich Ladekapazität verliert.

 

Doch eine defektes Display, ein defekter Touchscreen oder Bruch des Gehäuses und auch ein schwächer werdender Akku bedeutet nicht, dass man sich gleich ein neues teures Smartphone kaufen muss. Die meisten Nutzer können allerdings nichts selbst an ihrem Smartphone reparieren. Man benötigt Spezialwerkzeug und das nötige Wissen. Bei der Demontage kann man sehr schnell etwas kaputt machen, die Geräte wollen sanft behandelt werden. Dafür gibt es Anbieter, die Smartphones professionell reparieren. Bei den meisten Geräten kann man sowohl das Display als auch den Touchscreen austauschen lassen. Die Ersatzteile sind nicht gerade billig, aber der Gesamtpreis einer Reparatur ist in den meisten Fällen günstiger als ein neues Smartphone. Auch der Akku lässt sich meistens durch einen frischen ersetzen, was für viele, die ständig auf der Suche nach Lademöglichkeiten sicher eine gute Nachricht ist. Schauen Sie sich in Ihrer Gegend um, welche Anbieter für die Reparatur von iPhones, Samsung Galaxy, HTC und Sony Smartphones in Ihrer Nähe sind. Meines Erachtens ist es besser, sein defektes Smartphone zu einem lokalen Dienstleister zu bringen, als es an einen Anbieter im Internet zu schicken. Viele Werkstätten bieten einen Express-Service an, sodass man mit etwas Glück sein geliebtes Smartphone nach 1 Stunde bereits wieder abholen kann.

April 14th 2014
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HTC One Max mit 5,9 Zoll und Fingerabdruckscanner

HTC rundet die One-Familie nach oben hin ab und stellt mit dem One Max einen 5,9 Zoll großen Ableger mit Fingerabdruckscanner vor. Mit Sense 5.5 frischt HTC zudem die eigene Android-Oberfläche auf. Optisch orientiert sich das One Max am mini, technisch setzt HTC weitestgehend auf die Ausstattung des ursprünglichen One.

Abseits des Zuwachses der Bildschirmdiagonale auf 5,9 Zoll arbeitet auch die Anzeige des One Max mit 1.920 × 1.080 Bildpunkten. Unweigerlich sinkt dadurch die Pixeldichte auf 373 ppi, doch liegt selbst dieser Wert weit über „Retina“-Niveau. Ebenfalls übernommen wurden der mit 1,7 GHz taktende Qualcomm Snapdragon 600 sowie zwei Gigabyte Arbeitsspeicher und die Bereiche Mobilfunk, Konnektivität und „UltraPixel“-Kamera. Bei letzterer ist aber weiterhin nur das One mit optischem Bildstabilisator ausgestattet. Einhergehend mit dem größeren Display steigen die Abmessungen des One Max auf 164 × 83 × 10 mm und das Gewicht auf 217 Gramm. Im Gegenzug findet ein mit 3.300 mAh deutlich aufgewerteter Akku Platz im Alu-Gehäuse. read more »