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April 13th 2016
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Gmail: E-Mail zurückrufen”-Funktion nun Standardfunktion

Google bietet bei Gmail und Inbox nun die Funktion “E-Mail zurückrufen” an. So aktivieren Sie die Funktion.

Google hat seinen beiden Web-Maildiensten Gmail und Inbox eine Funktion zum Zurückrufen von Mails hinzugefügt. Bei Gmail war die Funktion bisher nur über die Google-Labs-Zusatzfunktionen erhältlich. Ab sofort gehört “E-Mail zurückrufen” nun zu den Standardfunktionen. Zur Aktivierung der Funktion rufen Sie die Gmail-Einstellungen auf und setzen Sie unter “Allgemein” den Haken bei “E-Mail zurückrufen aktivieren”. Anschließend legen Sie eine “Rückruffrist” fest, die 5, 10, 20 oder 30 Sekunden betragen kann.

Wenn Sie künftig eine Mail verfassen und auf “Senden” klicken, dann wird die Mail nicht sofort an den Empfänger gesendet. Stattdessen wartet Google mit dem Versand bis zum Ablauf der “Rückruffrist”. In dieser Zeit erscheint in der Gmail-Oberfläche unter dem Sucheingabefeld der Hinweis, dass der Versand der betreffenden Mail wieder rückgängig gemacht werden kann. Sobald auf den “Rückgängig”-Link geklickt wird, wird der Versand abgebrochen und die Mail zur erneuten Bearbeitung geöffnet.

Im Web-Maildienst Inbox von Google ist die “E-Mail zurückrufen”-Funktion immer aktiviert und es gibt dafür also keine Einstellung. Auch hier erscheint nach dem Klick auf “Senden” der Hinweis, dass der Versand der Mail rückgängig gemacht werden kann. Hier sollte man sich aber beeilen, denn bei Inbox kann der Versand nur innerhalb der ersten sieben Sekunden abgebrochen werden.

Adresse der Quelle:

www.pcwelt.de/

November 23rd 2015
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Telekom will Zwei-Klassen-Internet

Timotheus Höttges – Vorstandsvorsitzender Deutsche Telekom AG. Hat unter dem Titel so ausgewogen klingenden Titel „Netzneutralität – Konsensfindung im Minenfeld“ einen Artikel veröffentlicht, in dem er sich mit den denkbaren Folgen des EU-Gesetzes zur Netzneutralität beschäftigt. Der Manager redet Klartext und nimmt kein Blatt vor den Mund.
 
Seine Aussagen lassen sich folgendermaßen zusammenfassen: Die vom EU-Parlament beschlossene Änderung ist „ein Kompromiss, der durchaus ausgewogen ist“. Gegen den Wunsch der Telekom „gibt es Regeln zur Netzneutralität und damit mehr Regulierung“. Doch „gleichzeitig bleibt es aber möglich, auch in Zukunft innovative Internetdienste zu entwickeln, die höhere Qualitätsansprüche haben. Das sind die so genannten Spezialdienste.“

Bei den „Spezialdiensten“ denkt Höttges an „Videokonferenzen und Online-Gaming“, an „Telemedizin, die automatisierte Verkehrssteuerung und selbststeuernde Autos bis zu vernetzten Produktionsprozessen der Industrie”. Diese Spezialdienste hätten „höhere Qualitätsanforderungen …als das einfache Surfen oder die E-Mail, die auch ein paar Millisekunden später ankommen kann. Eine Videokonferenz sollte beispielsweise auch zu Stoßzeiten im Netz nicht ins Stocken geraten. Deshalb muss die Möglichkeit bestehen, dass die Daten empfindlicher Dienste im Stau Vorfahrt bekommen“, so Höttges.

Damit hat Höttges Farbe bekannt: Die Deutsche Telekom will ein Internet der zwei Geschwindigkeiten anbieten. Also genau das, was Internetaktivisten und Startups befürchtet haben. 

Wer also seine Daten bevorzugt und mit mehr Tempo durch das Internet transportieren lassen will, muss dafür zahlen. Höttges zieht hierbei Parallelen zu andere kostenpflichtigen Internetangeboten wie beispielsweise zum Dazukaufen von extra Speicherplatz für Mails. Ganz ähnlich soll es auch beim Datentransport bald funktionieren, wie Höttges erklärt: „In Zukunft wird es eben auch die Möglichkeit geben, einen Dienst für ein paar Euro mehr in gesicherter Qualität zu buchen. Qualitätsdifferenzierung ist keineswegs eine Revolution im Netz, sondern die natürliche Weiterentwicklung.“

Startups sollen Telekom am Umsatz beteiligen

Und was ist mit der Kritik, dass Startups sich diesen Aufpreis nicht leisten könnten und die neue Regelung deshalb Innovationen unterdrücken würde? Höttges hat auch dafür einen Plan: „Gerade Start-Ups brauchen Spezialdienste, um mit den großen Internetanbietern überhaupt mithalten zu können. Google und Co. können sich weltweite Serverparks leisten, damit die Inhalte näher zu den Kunden bringen und die Qualität ihrer Dienste so verbessern. Das können sich Kleine nicht leisten. Wollen sie Dienste auf den Markt bringen, bei denen eine gute Übertragungsqualität garantiert sein muss, brauchen gerade sie Spezialdienste. Nach unseren Vorstellungen bezahlen sie dafür im Rahmen einer Umsatzbeteiligung von ein paar Prozent. Das wäre ein fairer Beitrag für die Nutzung der Infrastruktur. Und es sorgt für mehr Wettbewerb im Netz.“

Wie Spiegel online berichtet stimmt Vodafone Höttges im Sinne nach zu. Von Telefonica, den dritten großen Netzbetreiber in Deutschland, gibt es noch keine Stellungnahme.

Update 9:55 Uhr: Stellungnahme von Vodafone

Wir baten Vodafone um eine Stellungnahme. Alexander Leinhos, Leiter Externe Kommunikation bei Vodafone, antworte folgendermaßen: Vodafone habe keine konkreten Pläne zum Thema Spezialdienste. Man kommentiere zudem nicht die Pläne von Wettbewerbern. Leinhos betonte, dass es ja bereits jetzt bei bestimmten Diensten eine Priorisierung geben würde, zum Beispiel bei VoIP. Das sei nötig, um eine größtmögliche Sprachqualität zu erreichen. Und für die Zukunft sei es sicherlich sinnvoll, wenn zum Beispiel beim automatisierten Fahren Autos bevorzugt die benötigen Daten erhalten würden, um Unfälle zu vermeiden.

Original-Quelle:

www.pcwelt.de

November 23rd 2015
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Telekom will Zwei-Klassen-Internet

Timotheus Höttges – Vorstandsvorsitzender Deutsche Telekom AG. Hat unter dem Titel so ausgewogen klingenden Titel „Netzneutralität – Konsensfindung im Minenfeld“ einen Artikel veröffentlicht, in dem er sich mit den denkbaren Folgen des EU-Gesetzes zur Netzneutralität beschäftigt. Der Manager redet Klartext und nimmt kein Blatt vor den Mund.
 
Seine Aussagen lassen sich folgendermaßen zusammenfassen: Die vom EU-Parlament beschlossene Änderung ist „ein Kompromiss, der durchaus ausgewogen ist“. Gegen den Wunsch der Telekom „gibt es Regeln zur Netzneutralität und damit mehr Regulierung“. Doch „gleichzeitig bleibt es aber möglich, auch in Zukunft innovative Internetdienste zu entwickeln, die höhere Qualitätsansprüche haben. Das sind die so genannten Spezialdienste.“

Bei den „Spezialdiensten“ denkt Höttges an „Videokonferenzen und Online-Gaming“, an „Telemedizin, die automatisierte Verkehrssteuerung und selbststeuernde Autos bis zu vernetzten Produktionsprozessen der Industrie”. Diese Spezialdienste hätten „höhere Qualitätsanforderungen …als das einfache Surfen oder die E-Mail, die auch ein paar Millisekunden später ankommen kann. Eine Videokonferenz sollte beispielsweise auch zu Stoßzeiten im Netz nicht ins Stocken geraten. Deshalb muss die Möglichkeit bestehen, dass die Daten empfindlicher Dienste im Stau Vorfahrt bekommen“, so Höttges.

Damit hat Höttges Farbe bekannt: Die Deutsche Telekom will ein Internet der zwei Geschwindigkeiten anbieten. Also genau das, was Internetaktivisten und Startups befürchtet haben. 

Wer also seine Daten bevorzugt und mit mehr Tempo durch das Internet transportieren lassen will, muss dafür zahlen. Höttges zieht hierbei Parallelen zu andere kostenpflichtigen Internetangeboten wie beispielsweise zum Dazukaufen von extra Speicherplatz für Mails. Ganz ähnlich soll es auch beim Datentransport bald funktionieren, wie Höttges erklärt: „In Zukunft wird es eben auch die Möglichkeit geben, einen Dienst für ein paar Euro mehr in gesicherter Qualität zu buchen. Qualitätsdifferenzierung ist keineswegs eine Revolution im Netz, sondern die natürliche Weiterentwicklung.“

Startups sollen Telekom am Umsatz beteiligen

Und was ist mit der Kritik, dass Startups sich diesen Aufpreis nicht leisten könnten und die neue Regelung deshalb Innovationen unterdrücken würde? Höttges hat auch dafür einen Plan: „Gerade Start-Ups brauchen Spezialdienste, um mit den großen Internetanbietern überhaupt mithalten zu können. Google und Co. können sich weltweite Serverparks leisten, damit die Inhalte näher zu den Kunden bringen und die Qualität ihrer Dienste so verbessern. Das können sich Kleine nicht leisten. Wollen sie Dienste auf den Markt bringen, bei denen eine gute Übertragungsqualität garantiert sein muss, brauchen gerade sie Spezialdienste. Nach unseren Vorstellungen bezahlen sie dafür im Rahmen einer Umsatzbeteiligung von ein paar Prozent. Das wäre ein fairer Beitrag für die Nutzung der Infrastruktur. Und es sorgt für mehr Wettbewerb im Netz.“

Wie Spiegel online berichtet stimmt Vodafone Höttges im Sinne nach zu. Von Telefonica, den dritten großen Netzbetreiber in Deutschland, gibt es noch keine Stellungnahme.

Update 9:55 Uhr: Stellungnahme von Vodafone

Wir baten Vodafone um eine Stellungnahme. Alexander Leinhos, Leiter Externe Kommunikation bei Vodafone, antworte folgendermaßen: Vodafone habe keine konkreten Pläne zum Thema Spezialdienste. Man kommentiere zudem nicht die Pläne von Wettbewerbern. Leinhos betonte, dass es ja bereits jetzt bei bestimmten Diensten eine Priorisierung geben würde, zum Beispiel bei VoIP. Das sei nötig, um eine größtmögliche Sprachqualität zu erreichen. Und für die Zukunft sei es sicherlich sinnvoll, wenn zum Beispiel beim automatisierten Fahren Autos bevorzugt die benötigen Daten erhalten würden, um Unfälle zu vermeiden.

Original-Quelle:

www.pcwelt.de

November 20th 2015
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Browser – Firefox 42 bringt Tracking-Schutz und Audiosteuerung für Tabs

Der Internet-Browser Firefox ist in Version 42 erschienen. Das Surftool, hinter dem die Mozilla Foundation steht, bringt einige Änderungen und neue Features mit. Die zentralsten Neuerungen sind ein neuer Schutz vor Tracking sowie einfache Audiokontrollen für Tabs.

Der neue Trackingschutz wurde in den privaten Surfmodus integriert. Dieser vergisst nach dem Schließen des Fensters nicht nur den Surfverlauf, sondern blockiert nun auch Elemente, die den Nutzer im Netz “verfolgen”. Solche verbergen sich gerne in Werbung, Analysetools für Seitenaufrufe oder “Teilen”-Buttons für soziale Apps und Netzwerke.

Venturebeat vergleicht die Funktion mit Browser-Erweiterungen wie Ghostery oder Privacy Badger. Verzichtet Werbung auf Tracking-Elemente, wird sie auch angezeigt. Über die Startseite des privaten Surfmodus lässt sich der Blocker auf Wunsch auch deaktivieren. Dazu gibt es nun ein Kontrollzentrum für Sicherheits- und Privatsphäreoptionen.

Firefox 42 zeigt nun auch erstmals an, wenn eine Website für Musik- oder Soundwiedergabe sorgt. In diesem Fall erscheint neben ihrem Namen im jeweiligen Tab ein kleiner Lautsprecher. Dieser kann angeklickt werden, um die Wiedergabe stummzuschalten oder wieder zu aktivieren. Damit zieht Firefox zu Google Chrome gleich, der schon seit geraumer Zeit über Audio-Indikatoren verfügt.

Ein interessantes Feature erhält außerdem die Android-Version von Firefox 42. Dort kann der Browser nun Links in Apps im Hintergrund öffnen, ohne das jeweilige Programm verlassen zu müssen. Die gesammelten Links werden beim nächsten direkten Aufruf des Browsers geladen.

Firefox 42 wird für bestehende Nutzer über die Update-Funktion verteilt und kann auch über die Mozilla-Homepage für Windows, OS X und Linux sowie im Play Store für Android heruntergeladen werden.

 

Link zum Artikel:

derstandard.at/2000025062688/

November 20th 2015
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Browser – Firefox 42 bringt Tracking-Schutz und Audiosteuerung für Tabs

Der Internet-Browser Firefox ist in Version 42 erschienen. Das Surftool, hinter dem die Mozilla Foundation steht, bringt einige Änderungen und neue Features mit. Die zentralsten Neuerungen sind ein neuer Schutz vor Tracking sowie einfache Audiokontrollen für Tabs.

Der neue Trackingschutz wurde in den privaten Surfmodus integriert. Dieser vergisst nach dem Schließen des Fensters nicht nur den Surfverlauf, sondern blockiert nun auch Elemente, die den Nutzer im Netz “verfolgen”. Solche verbergen sich gerne in Werbung, Analysetools für Seitenaufrufe oder “Teilen”-Buttons für soziale Apps und Netzwerke.

Venturebeat vergleicht die Funktion mit Browser-Erweiterungen wie Ghostery oder Privacy Badger. Verzichtet Werbung auf Tracking-Elemente, wird sie auch angezeigt. Über die Startseite des privaten Surfmodus lässt sich der Blocker auf Wunsch auch deaktivieren. Dazu gibt es nun ein Kontrollzentrum für Sicherheits- und Privatsphäreoptionen.

Firefox 42 zeigt nun auch erstmals an, wenn eine Website für Musik- oder Soundwiedergabe sorgt. In diesem Fall erscheint neben ihrem Namen im jeweiligen Tab ein kleiner Lautsprecher. Dieser kann angeklickt werden, um die Wiedergabe stummzuschalten oder wieder zu aktivieren. Damit zieht Firefox zu Google Chrome gleich, der schon seit geraumer Zeit über Audio-Indikatoren verfügt.

Ein interessantes Feature erhält außerdem die Android-Version von Firefox 42. Dort kann der Browser nun Links in Apps im Hintergrund öffnen, ohne das jeweilige Programm verlassen zu müssen. Die gesammelten Links werden beim nächsten direkten Aufruf des Browsers geladen.

Firefox 42 wird für bestehende Nutzer über die Update-Funktion verteilt und kann auch über die Mozilla-Homepage für Windows, OS X und Linux sowie im Play Store für Android heruntergeladen werden.

 

Link zum Artikel:

derstandard.at/2000025062688/

January 20th 2015
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Google musste im Vorjahr 345 Millionen

Der Suchmaschinenbetreiber musste 2014 so viele Links zu urheberrechtlich geschützten Inhalten löschen wie noch nie: Urheberrechtsbesitzer beanstandeten per DMCA-Takedown bzw. entsprechenden Anfragen rund 345 Millionen Links, das bedeutet im Vergleich zum Vorjahr einen Anstieg von immerhin 75 Prozent.

Rechenarbeit

Eigentlich veröffentlicht Google keine Jahresstatistik zur Löschung von Takedowns nach Digital Millennium Copyright Act (DMCA), das Filesharing-Blog TorrentFreakhat die wöchentlichen Zahlen zusammengerechnet und kommt für das Vorjahr auf eine Zahl von exakt 345.169.134 Links, für die es Anfragen gab, dass sie aus dem Google-Index gelöscht werden sollten.

Den meisten Requests wurde auch entsprochen und es kam zu ihrer “Löschung” bzw. Entfernung aus dem Index. In einigen Fällen wurde hingegen “keine Aktion” ergriffen, das sind Links, die aller Wahrscheinlichkeit nach keinen Verstoß darstellen oder auch bereits zuvor gelöscht worden sind.

Spitzenreiter

Die meisten Takedown-Anfragen gingen in Richtung 4shared.com, rapidgator.net und uploaded.net, jeder dieser Filehoster erhielt etwa fünf Millionen DMCA-Takedowns. Auch bei den Versendern von derartigen Anfragen gibt es einen “Sieger”, es ist der britische Musikverband British Phonographic Industry (BPI).

Die Anzahl von 345 Millionen überrascht deshalb ein wenig, weil Google zuletzt auf Druck der Content-Industrie zahlreiche Maßnahmen durchgeführt hatte, um den Zugang zu Links auf gegen Urheberrechte verstoßenden Seiten zu erschweren. So werden beispielsweise derartige Verknüpfungen deutlich weiter hinten in den Ergebnissen gereiht, zudem blendet Google nun legale Alternativen prominent ein.

Wie viele der DMCA-Anfragen auch tatsächlich echte Piraterie betreffen, ist zudem offen, da es immer wieder “False Positives” gibt, weil oftmals automatisierte Systeme dafür eingesetzt werden.

 

externer Link zum Artikel:

winfuture.de/news

January 20th 2015
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Audiostreaming: Google attackiert Airplay mit Google Cast for Audio

 

Audiostreaming

Nach dem Erfolg mit Chromecast will Google auch im Audiobereich Apple Konkurrenz machen. Mit dem System Google Cast for Audio und einflussreichen Partnern könnte das gelingen – wenn nur Spotify nicht fehlen würde.

Mit Google Cast for Audio hat Google eine Alternative zu Apples Airplay vorgestellt. Damit wird ein System bezeichnet, mit dem Audio-Inhalte zu Lautsprechern und Receivern kabellos übermittelt werden können. Google Cast erlaubt es dem Anwender, Musik und andere Toninhalte von einer Reihe von Apps wie Rdio, Pandora, NPR One, Google Play Music zu Google-Cast-fähigen Lautsprechern, Soundbars und Receivern zu streamen. Auf der Liste der Partner fehlt allerdings ausgerechnet der größte Audiostreaming-Anbieter: Spotify macht bei Google Cast nicht mit – zumindest vorerst.

Um den Audiostream zu übermitteln, muss der Anwender nur in einer der unterstützten Apps für Android, iOS oder im Web den Cast-Knopf drücken und die entsprechenden Lautsprecher auswählen, die zum Beispiel Sony, LG und Denon bauen wollen. Weitere Anbieter werden sicherlich folgen, sollte das System ein Erfolg werden.

Die Audiodaten werden dann über die Cloud übertragen – und nicht etwa vom Smartphone oder Tablet des Nutzers aus. Das solle die Tonqualität erhöhen und den Akku schonen, schreibt Google in einem Blogposting. Dazu benötigen die Wiedergabegeräte natürlich einen Internetanschluss. Die ersten Cast-fähigen Lautsprecher sollen noch 2015 veröffentlicht werden, während Google Cast selbst im Frühjahr zunächst in den USA starten wird.

Mit Airplay besitzt Apple bereits seit Jahren ein System, mit dem Lautsprecher direkt vom Rechner oder Smartphone beziehungsweise Tablet aus mit Musik drahtlos versorgt werden können. Sony und Denon unterstützen aufgrund der Konkurrenzsituation deshalb bei neuen Geräten auch gleich Google Cast und Apples Airplay.

Wann Google Cast Audio in Deutschland auf den Markt kommen wird, ist noch unbekannt.

 

Zuerst veröffentlicht auf:

www.golem.de/news/

January 1st 2015
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Gericht: Google-Suchergebnisse fallen unter freie Meinungsäußerung

Ein US-amerikanisches Gericht hat bestätigt, dass die Ergebnisse einer Google-Suche als freie Meinungsäußerung gelten und das Unternehmen diese ordnen kann wie es will. Damit stellt sich die US-Rechtsprechung auf die Seite des kalifornischen Konzerns und damit auch gegen die Ansichten der europäischen Gerichte. In Europa sorgte jüngst das “Recht auf Vergessenwerden” für zahlreiche Diskussionen, da Google von außen gezwungen wurde, Links zu bestimmten Informationen aus dem Index zu nehmen, damit diese nicht (so leicht) gefunden werden können. In den USA ist nun aber erneut ein Urteil gefällt worden, wonach die Google-Suchergebnisse mit freier Rede gleichzusetzen sind.

Unfaire Reihung?

Laut einem Bericht von Ars Technicawurde das Unternehmen aus Mountain View von einer Webseite namens CoastNews verklagt. Deren Besitzer war der Ansicht, dass Google unfairerweise seine Seite zu weit unten bzw. hinten einreiht, während sie auf Bing und Yahoo ganz vorne auftauchen. Das verstoße, so der Besitzer von CoastNews, gegen Anti-Kartell-Gesetze.

Dagegen ging Google per so genannten Anti-SLAPP-Antrag vor (Strategic Lawsuits Against Public Participation), damit lässt sich eine Klage bereits in einer sehr frühen Phase abwehren, wenn mit dem Vorgehen eine Bedrohung für die freie Meinungsäußerung besteht. Im aktuellen Fall ließ das Gericht dieses Vorgehen zu und verwies auf den Umstand, dass Google seine Suchergebnisse so ordnen könne, wie es das Unternehmen will bzw. für richtig hält.

1. Zusatzartikel zur US-Verfassung

Es ist nicht das erste Mal, dass Google unter Schutz des 1. Zusatzartikels zur Verfassung der Vereinigten Staaten (First Amendment) gestellt wird: 2011 untersuchte ein Ausschuss des US-Senats die Google-Suchergebnisse auf etwaige Monopolbedenken, auch die Handelskommission FTC nahm sich Google vor. Beide scheiterten beim Versuch, Google einen Verstoß nachzuweisen.

2012 hatte eine Studie zweier renommierter Rechtswissenschaftler festgestellt, dass Google zwar mit “komplexen Computer-Algorithmen” arbeite, diese aber auf dem Urteilsvermögen menschlicher Techniker basierten, was wo in den Suchergebnissen zu finden sein soll, und somit auch unter freie Meinungsäußerung fallen. Google, Logo, SuchmaschineGoogle, Logo, Suchmaschine Quelle

2014-11-18T12:45:00+01:00Witold Pryjda

 

Webseite:

winfuture.de/news,84595.html

December 28th 2014
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Leistungsschutzrecht: Spanier wollen Google zurück

Die Lobby-Gruppe AEDE, die hinter der Abschaltung der Google News in Spanien steht, möchte nun doch den Nachrichten-Service am Leben erhalten. Google sei zu wichtig für die lokalen Unternehmen und die spanische Bevölkerung, als dass er abgeschaltet werden dürfe. Die spanische Regierung soll nun dafür sorgen, dass die Google-News wieder online gehen. Eine Sprecherin der AEDE sagte, dass Google weder für Verhandlungen noch eine neutrale Position offen gewesen sei. So berichtet The Spain Report.

In Spanien ist vor kurzem passiert, was in Deutschland bisher nicht möglich war: Google wird sein News-Angebot nächste Woche abschalten. Grund ist ein neues spanisches Gesetz, das News-Aggregatoren verpflichtet, selbst für kleinste Textschnipsel Dritter eine Lizenz-Abgabe an diese zu zahlen. Google wird seinen News-Dienst ab Dienstag, den 16. Dezember in Spanien nicht mehr anbieten. Damit wird der Dienst bereits zwei Wochen bevor das spanische Gesetz zum 1. Januar 2015 in Kraft tritt abgeschaltet.


Google selbst bedauert diesen Schritt nach eigenen Angaben, sieht aber keine ökonomisch sinnvolle Möglichkeit, den Dienst unter diesen Bedingungen weiterzubetreiben. Man verdiene mit Google News kein Geld – wenn der Suchanbieter jetzt Geld für die Headlines und Artikelanrisse ausgeben müsste, würde man Verlust machen, erklärt Google.

Das Problem: Anders als in Deutschland sieht das spanische Leistungsschutzrecht keinen freiwilligen Verzicht der Verlage auf die Einnahmen vor. Hierzulande hatte Google Anbieter, die Geld für die Headlines und Artikelanrisse verlangten, aus seinem News-Angebot geworfen. Diese verzeichneten darauf teils große Reichweitenverluste. Als Reaktion hatten alle großen Verlage auf die Einnahmen verzichtet und Google gebeten, sie wieder in den Index aufzunehmen. In Spanien ist zudem die Länge des geschützten Materials nicht festgelegt – damit hätten die Verlage sogar für einzelne Wörter Geld von Google kassieren müssen.

Link zur Homepage:

November 5th 2014
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Onedrive: Microsoft erhöht auf unendlich

 

Die Attraktivität des Abonnements für Office 365 steigt durch die neueste Ankündigung von Microsoft enorm. Wer monatlich rund 10 Euro ausgibt, erhält nicht nur die Office-Suite sondern ab sofort auch unlimitierten Speicherplatz in der Cloud auf Onedrive.

Microsoft spendiert Abonnenten von Office 365 einen Cloudspeicher, der niemals zu Ende geht. Wer eines der Abos für Office 365 Home, Personal und University abgeschlossen hat, kann bald nicht mehr nur 1 TByte Daten in der Microsoft-Cloud Onedrive ablegen sondern ist gar nicht mehr limitiert durch irgendwelche Speicherplatz-Begrenzungen.

Microsoft eröffnet diese Funktion nicht allen Kunden auf einmal – das würde vermutlich zu einem nicht zu bewältigenden Ansturm führen. Vielmehr kann sich der Anwender auf einer Website registrieren und so auf eine Warteliste setzen lassen. Steht die Erweiterung bereit, informiert Microsoft per E-Mail. Die Registrierung ist nicht erforderlich, um überhaupt in den Genuss des unbeschränkten Speicherplatzes zu kommen – jeder Anwender wird im Laufe der Zeit umgestellt.

Die Geschäftskunden, die Office 365 Business abonniert haben, sollen erst 2015 in den Genuss von Onedrive Unlimited kommen, wie das Angebot offiziell heißt.

Schon im Juli 2014 hatte Microsoft jedem OneDrive-Nutzer kostenlos 15 GByte Speicherplatz gegeben, auch wenn er kein Office-Abonnent ist.

Das neue Microsoft-Angebot dürfte den Wettbewerb um zahlende Cloud-Kunden weiter beflügeln. Googles Cloudspeicherlösung “Drive” kostet bei 1 TByte-Speicherplatz nach einer massiven Preissenkung monatlich 9,99 US-Dollar. 15 GByte gibt es bei Google umsonst. Auch Apple hat die Preise für den iCloud-Speicherdienst reduziert. 3,99 Euro monatlich werden bisher beim Anbieter aus Cupertino für 200 GByte Speicherplatz verlangt. Apples kostenloses Angebot bietet allerdings nur 5 GByte Speicherplatz. Für rund 1 Euro monatlich gibt es hier immerhin 20 GByte Cloudspeicherplatz.

 

Zuerst veröffentlicht auf:

http://www.golem.de

September 24th 2014
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IT-Business – Alibaba legt weltgrößten Börsengang hin

Der chinesische Online-Händler Alibaba hat mit seinem rund 25 Mrd. Dollar (19,45 Euro) schweren Börsengang endgültig einen neuen Weltrekord aufgestellt. Nach seinem furiosen Marktdebüt an der Wall Street am Freitag verkaufte das Amazon -Pendant weitere 48 Millionen Aktien, die für eine große Nachfrage zurückgehalten wurden, wie ein Insider am Montag sagte. Der Erlös sei dadurch um drei Milliarden Dollar gestiegen.

Rekord

Damit stellte das im Westen noch weitgehend unbekannte Unternehmen nicht nur das Online-NetzwerkFacebook in den Schatten, das mit dem bisher größten Börsengang eines Internet-Unternehmens vor zwei Jahren 16 Milliarden Dollar einnahm. Auch die vier Jahre alten Weltbestmarken von General Motors von 23,1 Mrd. Dollar und Agricultural Bank of China von 22,1 Mrd. Dollar konnte es knacken.

Über die Mehrzuteilungsoption hätten Alibaba selbst und der Großaktionär Yahoo zusätzlich 1,8 Milliarden beziehungsweise 1,2 Milliarden Dollar eingenommen, sagte der Insider zu Reuters. Alibaba wollte sich nicht äußern. Konzerngründer Jack Ma verkaufte Börsendokumenten zufolge weitere 2,7 Millionen Papiere und Co-Gründer Joe Tsai rund 900.000.

Anleger-Run auf Alibaba

Bereits beim Handelsdebüt hatten die Investoren Alibaba die Aktien regelrecht aus den Händen gerissen. Angesichts einer Flut von Kaufaufträgen dauerte es fast zweieinhalb Stunden, ehe die New Yorker Börse einen ersten Kurs nennen konnte. Viele Anleger, die bei der Zuteilung leer ausgegangen waren, wollten die Titel offenbar zu fast jedem Preis in ihren Depots haben. Die Aktie legte letztlich fast 40 Prozent zu. Damit ist das vor 15 Jahren von dem Englischlehrer Ma gegründete Unternehmen rund 231 Milliarden Dollar Wert und mehr als alteingesessene US-Konzerne wie Walt Disney und Coca-Cola. Allein Ma kassiert etwa 900 Millionen Dollar.

Expansion

Mit dem Erlös aus dem Börsengang will Alibaba seine Expansion vorantreiben – auch nach Europa und in den USA. Die Anleger wollen dabei von dem rasantem Wachstum profitieren. Rund 80 Prozent der Online-Umsätze in China gehen bereits auf das Konto des Unternehmens, das inzwischen mehr Geschäfte abwickelt als Amazon und eBay zusammen. Von April bis Juni schossen die Umsätze um 46 Prozent nach oben. Und anders als viele Internet-Firmen schreibt Alibaba Gewinn – rund zwei Milliarden Dollar waren es im vorigen Quartal. (APA, 22.09.2014)

 

Originalbeitrag:

derstandard.at/2000005874605/

July 14th 2014
by

Massenüberwachung – Drittstaaten helfen NSA, Internetverkehr abzusaugen

Die NSA saugt mit Hilfe von Drittpartnern an Internetknoten Kommunikationsdaten ab: Das belegen neue Dokumente aus dem Snowden-Archiv, die vom dänischen Dagbladet gemeinsam mit der Snowden-Vertrauten Laura Poitras publiziert wurden. Bislang war eine solche Kooperation nur zwischen britischem GCHQ und NSA bekannt, laut den Unterlagen sollen aber Geheimdienste einer Vielzahl von Ländern aktiv Daten an den US-Militärgeheimdienst weiterleiten.

Knotenpunkte im Visier

Das Prinzip: Partnerländer saugen an bestimmten Internetknotenpunkten alle Daten ab, leiten diese an ein “Datenzentrum“ weiter, wo sie von der NSA aufgenommen und in die USA geschickt werden. So funktioniert auch die Weiterleitung von Daten des GCHQ, der transatlantische Knotenpunkte absaugt. Als britischer Dienst ist der GCHQ aber Mitglied der sogenannten “Five Eyes“, einer engen nachrichtendienstlichen Partnerschaft zwischen den englischsprachigen Ländern Großbritannien, Kanada, Australien, Neuseeland und NSA.

RAMPART-A

Dass weitaus mehr Staaten willfährig ihren Internetverkehr absaugen und an die NSA weiterleiten, ist durchaus überraschend. In den jetzt veröffentlichten Dokumenten ist die Rede von “mehreren Third Party Countries“, die an der Massenüberwachung im RAMPART-A-Programm teilnehmen.

Spekulationen zu österreichischer Rolle

Auch Österreich gilt als “Third Party“, schon im Herbst 2013 war über mögliche Infiltration des Internetknotenpunkts VIX, der von der Uni Wien betrieben wird, spekuliert worden. Gesicherte Beweise gibt es jedoch nicht, da die Partnerstaaten einer extrem hohen Geheimhaltung unterliegen. So könnte es sein, dass nicht einmal Snowden-Dokumente Aufklärung darüber liefern, weil Snowden selbst keinen Zugang zu diesen Unterlagen hatte.

Dänemark vermutlich Partner

Laura Poitras und die Journalisten des dänischen Dagbladet können daher nur “stark vermuten“, dass Dänemark an RAMPART-A teilgenommen hat. Durch seine geografische Lage wäre Dänemark jedoch prädestiniert: So fließen viele Daten aus Deutschland über Dänemark gen Norden, wo sich etwa Datenzentren von Google und Facebook befinden. In die andere Richtung quert Internetverkehr aus Norwegen, Schweden und Finnland dänisches Gebiet, sogar russische Daten könnten abgefangen werden.

Special Source Operations

Zuständig für die Kooperationen ist innerhalb der NSA das Special Source Operations-Team (SSO), dessen Logo einen Adler zeigt, der Fiberkabel umklammert. Das SSO verfügt über ein großes Budget: 91 Millionen Dollar war den USA laut geheimen Black Budget-Unterlagen das Datenabsaugen wert, 76,55 Millionen davon sollen in RAMPART-A geflossen sein. Das Ergebnis: Über drei Terabit an Daten pro Sekunde, veranschaulicht gemacht: 362 Millionen CD-Roms pro Tag.

Europäischer Basar

In Dänemark haben die Enthüllungen, die auf information.dk in englischer Sprache zugänglich sind, heftige Debatten über die Legitimität der Kooperation ausgelöst. Die NSA nutzt hier allerdings fehlende europäische Integration: Schon Snowden hatte auf das Prinzip eines “europäischen Basars“ hingewiesen, auf dem Daten von Bürgern unterschiedlicher Nationen getauscht werden.

So ist Deutschland etwa das Ausspionieren von Deutschen verboten, Dänemark das Ausspionieren von Dänen. Daher benutzt die NSA deutsche Daten über Dänen und dänische Daten über Deutsche und umgeht so etwaige No-Spy-Abkommen, die mit den Partnerstaaten getroffen wurden. Die NSA wollte zu den Berichten keinen Kommentar abgeben.

 

Erstmals erschienen auf:

http://derstandard.at/2000002152172/

May 3rd 2014
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1 GBit/s für 70 US-Dollar: Weitere Stadt bekommt Google Fiber und ein Funknetz

 

Das 1-GBit/s-Angebot Google Fiber kommt nach Olathe. Die Stadtverwaltung verhandelt mit Google auch über ein Funknetz.

Google weitet sein FTTH-Angebot (Fibre To The Home) Google Fiber auf eine weitere Stadt in den USA aus. Das hat das Unternehmen in seinem Blog bekanntgegeben. Google Fiber gibt es bisher in Kansas City, Missouri und in Kansas City, Kansas. Hinzu kommt Olathe im US-Bundesstaat Kansas mit 125.000 Einwohnern.

Ein Glasfaseranschluss mit 1 GBit/s, sowohl im Up- als auch im Downstream und ohne Volumenlimit, kostet 70 US-Dollar pro Monat. Der Vertrag läuft mindestens ein Jahr, eine Anschlussgebühr fällt nicht an. Zudem sind Google Drive mit einem Speichervolumen von 1 TByte und eine Anschlussbox im Preis enthalten.

Für 120 US-Dollar pro Monat bei zwei Jahren Vertragslaufzeit gibt es zusätzlich ein Paket mit zahlreichen Fernsehsendern in HD samt einer Set-Top-Box, Googles Tablet Nexus 7 und einem NAS.

Die dritte Tarifform ist ein Internetzugang mit 5 MBit/s im Downstream und 1 MBit/s im Upstream für einmalig 300 US-Dollar, ohne Volumenbeschränkung und mit der Garantie, dass der Dienst mindestens sieben Jahre lang zur Verfügung steht.

Weitere Städte folgen “hoffentlich”

Die Stadtverwaltung von Olathe habe dem Ausbau zugestimmt, erklärte Google Fiber Community Manager Rachel Hack. Angaben, wann die schnellen Internetverbindungen verfügbar sein sollen, machte sie nicht. Weitere Städte in der Metropolregion Kansas City sollten aber “hoffentlich folgen”.

Laut Angaben der Stadtverwaltung wird über Verträge für den Betrieb eines Festnetzes und eines “potenziellen” drahtlosen Netzwerkes verhandelt. Die Stadt erhalte 5 Prozent des Umsatzes, den Google so generiert.

Google will sich bei der US-Behörde Federal Communications Commission (FCC) den Betrieb eines experimentellen Funknetzes genehmigen lassen, wurde im Januar 2013 berichtet. Google verhandelt zudem mit dem Satellitenfernsehanbieter Dish Network. Beide Unternehmen wollten gemeinsam drahtlose Internetzugänge anbieten. Dish hat 2008 Mobilfunkfrequenzen ersteigert und sucht nun Partner für den Aufbau eines drahtlosen Netzes.

Adresse der Quelle:

http://www.golem.de/

 

April 25th 2014
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re:publica 2013: Datenzweifel, Porno und der Minirock des Internets

Die re:publica 13[1], die in diesem Jahr vom 6. bis 8. Mai in der Station in Berlin-Kreuzberg stattfindet, wirft ihre Schatten voraus. Die Macher der IKonferenz haben das Beta-Programm[2] veröffentlicht, wonach die Besucher wieder ein weites Themenfeld zwischen Datenschutz und Informationsfreiheit, öffentlich-rechtlicher Grundversorgung sowie Roboter- und Trollforschung erwartet. Im Blog der Veranstaltung wird als Vortragende etwa die MIT-Forscherin Kate Darling angekündigt[3], die dem digitalen Strukturwandel und eventuellen Bedrohungen der Unterhaltungsindustrie durch Filesharing und nutzergenerierte Inhalte anhand der früh im Netz aktiven Pornobranche nachzugehen verspricht. read more »

April 22nd 2014
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SEO Tips That Get You Ranked Higher

Fool-Proof Advice For Your Search Engine Optimization

As you gain experience in SEO, you will start to understand how a few minor tweaks can cause some seriously positive changes. If you don’t know about SEO, however, this article will explain some great tips you can use in order to increase your website’s rankings and hopefully propel your site near the front page. read more »

April 19th 2014
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Facebook ist eine Firma ohne Eigenschaften

Was steckt hinter der Löschung kirchenkritischer Kommentare auf Facebook? Der Internet-Forscher Geert Lovink sieht “New-Age-Menschen” am Werk, deren Löschpolitik keiner Ethik folgt. Facebook sei als Forum für öffentliche Debatten ungeeignet.

Der Medienwissenschaftler und Aktivist Geert Lovink beschäftigt sich mit der Netzkultur, Gegenöffentlichkeiten im Internet und den Utopien der Internetwirtschaft. 2004 gründete Lovink mit dem Institute for Network Cultures in Amsterdam ein eigenes Institut. 2010 löschte er im Zuge der Aktion Quit Facebook Day seinen Facebook-Account. read more »

April 19th 2014
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Kim Dotcom: Mega hat mehr Datentraffic als Neuseeland

 

Kim Dotcom hat lange keine Angaben mehr zur Entwicklung seines neuen Sharehosters gemacht. Jetzt sagt er, Mega liege beim Internettraffic sogar vor Neuseeland, wo das Unternehmen seinen Sitz hat.

“Nur fünf Monate nach dem Start von Mega übertragen wir nun mehr Daten als ganz Neuseeland”, meldet Mega-Gründer Kim Dotcom über Twitter. Im Mai 2011 hatte Neuseeland 4,4 Millionen Einwohner.

Nähere Angaben dazu, wie hoch der Datentraffic Megas ist, machte Dotcom nicht. Das Onlinemagazin Torrentfreak schätzt, dass es über 100 Millionen PByte sind. read more »

April 19th 2014
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Streit über Staatsregulierung: USA boykottieren internationales Netz-Abkommen

Im Streit über die Zukunft des Internets verschärft sich die Konfrontation des Westens mit Ländern wie China und Russland. Die USA wollen einen neuen Vertrag der zuständigen Uno-Organisation ablehnen – er bedrohe die Web-Freiheit. Trotzdem will eine Mehrheit der Staaten das Dokument unterzeichnen.

 

Dubai – Die Weltkonferenz zur Telekommunikation in Dubai ist noch nicht zu Ende. Erst gegen Freitagmittag deutscher Zeit soll dort die Abschlussveranstaltung beginnen, bei der ein neues internationales Abkommen der Uno-Organisation ITU unterschrieben wird. Es geht um die Frage, ob offiziell anerkannt wird, dass alle Nationalstaaten gleichberechtigt das Netz regulieren dürfen – und darum, ob die ITU überhaupt der richtige Ort ist, um über die Regulierung des Internets zu diskutieren. Doch das Weiße Haus hat schon einmal schriftlich begründet, warum die USA ein Abkommen wahrscheinlich nicht ratifizieren werden: Man stehe für den “freien Informationsfluss” – und den gefährde das geplante Abkommen. read more »

April 16th 2014
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Sicherheit: Einbruch in FreeBSD-Infrastruktur

 

Angreifer hatten Zugriff auf zwei Maschinen des FreeBSD-Projekts. Anwender sollten von dem Vorgang nicht betroffen sein, eventuell aber ihre Rechner überprüfen und notfalls neu installieren.

Vor etwas mehr als einer Woche sei dem FreeBSD-Team ein Einbruch in seine Infrastruktur aufgefallen, wie es nun mitteilt. Die Beteiligten gehen davon aus, dass die zwei betroffenen Systeme bereits seit dem 19. September dieses Jahres kompromittiert waren. read more »

April 16th 2014
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GameStandard-Blog – Youtube, eine Werbetrommel für Videospiele

Auf Youtube findet man praktisch alles: Vom sozialpornographischen Realityblog, über Nachrichten und Modetipps bis zur hochpreisigen Unterhaltungsproduktion. Old news. Doch während Fernsehanstalten und Musikverlage ihre liebe Not mit Googles medialem Machtzentrum und der werbefinanzierten Gratiskultur haben, hat die Videospielbranche vielleicht wie keine andere Industrie vom Web-Video-Boom profitiert. Videospielportale machen ihre Tests und redaktionellen Vorschauen über Youtube der ganzen Welt verfügbar, Spieler filmen sich beim Spielen und Hersteller nutzen die Plattform gekonnt, um Werbung für ihre Werke zu betreiben. read more »

April 15th 2014
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Infrastruktur – Karte zeigt Wahrscheinlichkeit von Internet-Blackouts

Das Sicherheits- und Intelligence-Unternehmen Renesys hat eine Weltkarte erstellt, die verdeutlichen soll, wie wahrscheinlich ein Internet-Blackout in einzelner Länder ist, wie es etwa zuletzt in Syrien geschehen ist.

“Kann es auch in Ihrem Land passieren?”, so die Leitrage der Untersuchung. Wenn das Internet dezentral gestaltet ist, um Kriege und Katastrophen zu überdauern, wie kann ein ganzer Staat binnen kürzester Zeit auf einmal “offline” sein? read more »

April 14th 2014
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In 24h am Ziel – Larovo erhält 100.000 Euro durch Crowdfunding

Crowdfunding von Larovo

Troisdorf, 31.05.2012– Die Online- Kaufberatung Larovo hat innerhalb von 24 Stunden ihren Kapitalbedarf von 100.000 Euro gedeckt und damit das Crowdfunding auf der Internet- Plattform Seedmatch erfolgreich abgeschlossen. Mit dieser neuen Investment-Form kann nun das junge Unternehmen das Angebot seiner Internet- Kaufberatung weiter ausbauen und durch zusätzliche Experten optimieren. Am 24. Mai um Punkt 12 Uhr gestartet, stellte sich der Erfolg des Crowdfundings schon früh ein: Nach nur zwei Stunden wurde die so genannte Fundingschwelle 50.000 Euro „geknackt”, die für ein Investment erreicht werden muss. Das gesamte Funding dauerte dann weniger als einen Tag, bis die gesamte Summe von 100.000 Euro gesammelt war. „Das war ein toller Moment”, schwärmt Ulrich Glemnitz, Geschäftsführer der Larovo GmbH, der nun freudig in die Zukunft schaut „die schnellen und hohen Investments bestätigen uns in unseren Vorhaben und treiben unseren Eifer noch mehr voran!” Das Ergebnis des Crowdfunding kann auf Seedmatch unter www.seedmatch.de/startups/larovo eingesehen werden. read more »

February 10th 2014
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Privatsphäre – Google+-Einladung bringt Mann ins Gefängnis

Für den US-Amerikaner Thomas G. wurde eine Einladung des sozialen Netzwerks Google+ nun zum Verhängnis. Die Exfreundin des Mannes hatte eine einstweilige Verfügung gegen den Mann erwirkt, nachdem sie sich von ihm getrennt hat. Kurze Zeit darauf bekam sie von ihm aber eine Einladung zu Google+. Die Frau ging mit der ausgedruckten E-Mail zur Polizei, und G. wurde verhaftet. Der Grund: Mit der Kontaktaufnahme habe er gegen die Auflagen der Verfügung verstoßen. read more »

January 14th 2014
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Alternativen zu Apple, Google und Co.: So bleiben Ihre Adressen und Termine auf Servern in Europa

Im Browser einen Termin gespeichert, schon weiß das Smartphone, wann es vibrieren muss: Programme wie der Google-Kalender erleichtern das Terminmanagement, Millionen Menschen nutzen die Dienste der großen US-Firmen. Doch so zuverlässig die zumeist kostenlose Software funktioniert; es spricht viel dafür, auch mal eine Alternative auszuprobieren.

Denn wäre es angesichts der NSA-Enthüllungen nicht beruhigend, wenn Ihr Adressbuch auf einem europäischen Server gespeichert wäre statt auf einem, der in den USA steht? Oder wenn sich Ihre Kalender sogar mit Hilfe eines eigenen Servers synchronisieren ließe? read more »