October 2016 › Blog über die Onlinewelt

Posts from October 2016.

October 16th 2016
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DJ-Mixe bei Apple Music & Spotify: Erste Tracks online

Shortnews: Bei Apple Music und Spotify sind ab heute die ersten Früchte aus der Kooperation mit Dubset bemerkbar.

Dubset ist ein Unternehmen, das die Vergütung für DJs und gesampelte Künstler regelt. Dadurch wird es DJs ermöglicht, legal Remixe und Mixe bei Spotify und Apple Music hochzuladen. Gleichzeitig werde im Hintergrund dafür Sorge getragen, dass der Veröffentlicher „fair bezahlt“ wird. Große Labels scheuen sich wegen Rechte-Problemen davor.

 

Bislang war Soundcloud einer der wenigen Anbieter für solche DJ-Tracks. Der Deal mit Dubset dürfte dieses Alleinstellungsmerkmal für die Zukunft zumindest etwas einschränken. Soundcloud ist ohnehin schon finanziell angeschlagen und befindet sich daher in Verkaufsgesprächen, unter anderem mit Spotify.

Mit „Room In Here“ von Anderson .Paak ist der erste derartige Track sowohl bei Spotify als auch bei Apple Music online. Im nächsten Schritt der Vereinbarung wird Dubset neben solchen Single-Song Mixes auch Multi-Song Tracks einspielen dürfen.

Zur Internetseite:
October 16th 2016
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Bei Anlieferung: iPhone 7 durch fremde Apple-ID unbrauchbar

Verfasst von Aaron Baumgärtner  //  7. Oktober 2016 um 15:59 Uhr  //  iPhone  //   //  5 Kommentare

Shortnews: Derzeit finden zahlreiche Kommentare ihren Weg ins Netz, die besagen, dass das neuerworbene iPhone 7 bereits mit einer fremden Apple-ID versehen war. So kann es bei gebrauchter Hardware aus zweiter Hand gut und gerne mal passieren, dass bereits eine fremde Apple-ID vorangemeldet war und diese erst durch die eigene ersetzt werden muss – bei Neuware erwartet man das jedoch nicht.

 

Nachdem das iPhone 7 aus der Verpackung genommen und eingeschaltet wurde, bekommen einige Kunden einen Bildschirm mit der bereits verknüpften Apple-ID angezeigt. Der Aufforderung diese samt Passwort zu bestätigen konnte man als unwissender Kunde natürlich nicht nachkommen – teilweise war sogar Activation Lock aktiv. Neben iPhone 7 Modellen trat dieses Problem auch bei Exemplaren des iPhone 6 und iPhone 6s auf. So berichten Nutzer, dass die fremde Apple-ID teilweise erst nach einem Zurücksetzen des Geräts aufgetaucht sei.

Die betroffenen Kunden wendeten sich direkt an Apple, wo die Verknüpfung mit der fremden Apple-ID entfernt werden konnte, nachdem bewiesen wurde, dass das iPhone legal erworben wurde. In vielen Fällen war die Abmeldung der Apple-ID jedoch nicht erfolgreich – so hilft oft nur ein Austausch des Geräts. Da Apple noch keine Stellung bezogen hat ist noch unklar wie lange das Problem schon besteht und ob es sich bei den Apple-IDs um echte Adressen handelte.

Original-Quelle:
October 13th 2016
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Mini-Computer: PC-Sticks können weniger als viele Käufer hoffen

Kleines Gehäuse und wenig Leistung: Die Stiftung Warentest stellt PC-Sticks und günstigen Mini-PCs ein eher schlechtes Zeugnis aus. Wer mehr Leistung braucht, muss tiefer in die Tasche greifen.

Bei extrem platzsparenden Computern müssen sich Nutzer auf wenig Leistung einstellen. PC-Sticks erledigen nur sehr einfache Aufgaben ohne Probleme, wie die Stiftung Warentest in einem Vergleich herausgefunden hat (Zeitschrift „test“/Ausgabe 10/2016).

Die kleinen Geräte von der Größe eines Schokoriegels stoßen mit ihrer schmalen Ausstattung schnell an Grenzen. Die sechs von der Stiftung getesteten PC-Sticks erreichten alle nur die Note „ausreichend“.

Schlechte Ausstattung

Die Warentester ließen die Kleinstrechner ein Prüfprogramm für Desktop-PC und Notebooks durchlaufen. Nur eines der sechs Geräte spielte nach Angaben der Stiftung dabei Full-HD-Videos ruckelfrei ab. Bei grafisch anspruchsvollen Spielen liefen die Sticks heiß und mussten mitunter nach wenigen Minuten die Prozessor-Taktung reduzieren.

Auch die übrige Ausstattung der Sticks überzeugte die Tester nur bedingt. Von den 32 Gigabyte Speicher, die die Testkandidaten jeweils mitbrachten, war jeweils schon rund ein Drittel durch die Betriebssysteme Windows 8.1 oder 10 belegt.

Die Hälfte der Sticks bietet bei Preisen von 100 bis 160 Euro auch nur einen USB-Anschluss – das reicht natürlich nicht, um Tastatur, Maus und auch noch eine externe Festplatte anzuschließen. Und für einen USB-Verteiler genügte laut den Warentestern mitunter der Strom der Kleinstrechner nicht – Nutzer bräuchten für den Betrieb ein externes Netzteil.

Mit Spielen überfordert

Bei den etwas größeren, aber auch teureren Mini-PCs zeigten sich die Warentester zufriedener, sie fanden aber auch kritische Punkte. Neun von elf Testgeräten bekamen die Noten „gut“ oder „befriedigend“.

Mehr als die Hälfte von ihnen spielte Full-HD-Videos ruckelfrei ab. Auch Standardaufgaben wie das Surfen im Internet sowie die Arbeit mit Office-Programmen erledigten die Mini-Rechner problemlos. Mit grafisch aufwendigen PC-Spielen waren sie hingegen überfordert.

Ein Mini-PC hatte weder WLAN noch Bluetooth an Bord – Käufer sollten also immer genau auf die Ausstattung achten, raten die Experten. Drei der Mini-Rechner hatten mit 32 Gigabyte auch nicht mehr Speicher als die getesteten PC-Sticks.

Die schlecht ausgestatteten Modelle bekamen dann auch die schlechtesten Noten: einmal knapp „befriedigend“, zweimal „ausreichend“. Mit 190 bis 260 Euro sind sie fast schon in der Preiskategorie der Sticks angesiedelt.

Qualität kostet

Bei Mini-PCs gilt: Qualität kostet und braucht auch etwas mehr Platz. Die besten vier Geräte im Test messen circa 20 mal 20 Zentimeter und nehmen damit mehr Fläche ein als ein DIN-A5-Blatt Papier. Weniger Platz als Desktop-PCs brauchen sie dennoch und können auch in puncto Leistung Einsteigerdesktops ersetzen, urteilen die Experten.

Preislich liegen die Testsieger zwischen 500 und 650 Euro. Am besten schnitt der Fujitsu Esprimo Q556 (Note 1,9) ab, gefolgt vom Dell OptiPlex 3040 MFF und vom Lenovo ThinkCentre M700 Tiny (beide 2,2). Auf den vierten Platz kam der Mac Mini von Apple (Note 2,3).

PC-Sticks und Mini-PCs sind zwar klein, ohne Peripheriegeräte wie Tastatur, Maus und Monitor aber nicht zu gebrauchen. Kompakte Alternativen mit Eingabegeräten und Bildschirm an Bord sind den Experten zufolge zum Beispiel Ultrabooks oder Tablets.

Original-Quelle:

https://www.welt.de/wirtschaft/webwelt/article158634409/PC-Sticks-koennen-weniger-als-viele-Kaeufer-hoffen.html